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12. Mrz 2021 | Politik

Drese gegen Kürzung von Leistungen in der Tagespflege

Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese lehnt die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn ab, Leistungen der Tagespflege auf 50 Prozent zu begrenzen, wenn auch ambulante Sachleistungen genutzt werden.
Sozialministerin Stefanie Drese (SPD) lehnt die Pläne von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ab.
Foto: Eckie Raff

Bei Umsetzung der Spahn-Vorschläge könnten sich viele Pflegebedürftige Angebote der Tagespflege nicht mehr leisten. Außerdem hätten sie massive Auswirkungen auf die gesamte Pflegeinfrastruktur in Mecklenburg-Vorpommern“, sagte Drese.

Die Ministerin verdeutlichte, dass über 30.000 pflegebedürftige Menschen in Mecklenburg-Vorpommern ambulante Sachleistungen (in der Regel einen ambulanten Pflegedienst) in Anspruch nehmen. Von ihnen werden etwa 6.200 Menschen in 230 Tagespflegen versorgt. Diesen Menschen wolle das Bundesgesundheitsministerium die Zuschüsse für die Tagespflege um die Hälfte kürzen. „Das kann und werde ich nicht mittragen“, so Drese. „Das widerspricht dem Wunsch der allermeisten Pflegebedürftigen, so lange wie möglich ihren Lebensabend zuhause zu verbringen.“

Weniger Pflegebedürftige würden Leistungen der Tagespflege einkaufen und viele würden die Inanspruchnahme stark drosseln. "Absehbar wird ihre soziale und gesellschaftliche Teilhabe erheblich darunter leiden. Die Vereinsamung wird zunehmen, mehr ältere Menschen werden tagsüber alleine bleiben“, befürchtet die Sozialministerin.

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