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22. Mrz 2021 | Politik

Meurer: "Impfsituation in der ambulanten Pflege unzureichend"

„Es darf keine Aufweichung der Impfpriorisierung zu Lasten der zu Hause versorgten Pflegebedürftigen geben und deshalb erwarten wir, dass in den Ländern alle Anstrengungen unternommen werden, die völlig unzureichende Impfquote im ambulanten Bereich schnellstmöglich zu steigern.“ Das sagt Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste (bpa), im Hinblick auf die Ergebnisse einer internen Erhebung des Verbandes in den Bundesländern.

Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa)
„Wir haben es hier mit einer argen Schieflage beim Impfschutz dieser Pflegebedürftigen zu tun", sagt Bernd Meurer, Präsident des Bundesverbands privater Anbieter sozialer Dienste.
Foto: Jürgen Henkelmann

Danach liegt die Impfquote in der prioritären Gruppe der pflegebedürftigen Menschen zu Hause, die von ambulanten Pflegediensten versorgt werden, nach Schätzungen in diversen Bundesländern bestenfalls bei 25 Prozent. Meurer: „Wir haben es hier mit einer argen Schieflage beim Impfschutz dieser Pflegebedürftigen zu tun. Die Quote muss schnellstens erhöht werden. Impfen, impfen, impfen heißt die Devise.“

Denn angesichts insgesamt steigender Infektionszahlen ist zu erwarten, dass auch die Corona-Infektionsrate bei den Pflegebedürftigen in der Häuslichkeit steigen wird. „Deshalb müssen zuerst die Gruppen mit unstrittig bestehender Priorität geimpft werden, bevor über die Einbeziehung weiterer Gruppen in die Impfpriorisierung nachgedacht wird“, so der bpa-Präsident.

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