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09. Mrz 2021 | News

Tausende Pflegekräfte weniger in der Pandemie

Deutschland hat in der Pandemie offenbar Tausende Pflegekräfte in Krankenhäusern und in der Altenpflege verloren. Die Zahl der Pflegebeschäftigten ging zwischen Anfang April und Ende Juli 2020 um mehr als 9.000 zurück, wie laut den Zeitungen der Funke Mediengruppe eine Datenabfrage der Linken-Bundestagsfraktion bei der der Bundesagentur für Arbeit ergab. Dies sei ein Rückgang um 0,5 Prozent. Insgesamt waren dem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland zuletzt rund 1,8 Millionen Menschen in der Pflege tätig. Vor der Pandemie waren die Beschäftigtenzahlen in der Pflegebranche dagegen leicht gestiegen. 
Die Zahl der Pflegebeschäftigten ging zwischen Anfang April und Ende Juli 2020 um mehr als 9.000 zurück.
Adobe Stock/Kat Ka

Besonders von dem jüngsten Rückgang betroffen sei die Krankenpflege in den Kliniken, hieß es. Das Minus bei den Beschäftigtenzahlen habe hier in der ersten Hochphase der Corona-Krise bei 5.124 gelegen. In der Altenpflege sei die Zahl der Beschäftigten im Zeitraum von Anfang April bis Ende Juli um 3.885 zurückgegangen. Nach Angaben der Bundesagentur seien alle 16 Bundesländer betroffen.

Die pflegepolitische Sprecherin der Linken im Bundestag, Pia Zimmermann, forderte "zusätzliche und deutlich besser entlohnte Pflegekräfte". Dies sei finanzierbar, sagte sie den Funke-Zeitungen. Hierzu müssten bislang privat versicherte Spitzenverdiener "auf alle ihre Einkünfte einheitlich und solidarisch Beiträge entrichten, auch auf Kapital- Zins- und Mieteinnahmen", forderte sie. (epd) 

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1 Kommentare

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Mr.Snail

11. Mrz 2021

Die Kommunistin, Gewerkschafterin und Abgeordnete mit den höchsten Nebeneinkünften (neben anderen) im Deutschen Bundestag Frau Zimmermann von den Linken will erfolgreiche Menschen in Deutschland besonders zur Kasse bitten. Wenn auf alle Einkunftsarten ungedeckelt Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge gezahlt werden müssten wird es für diese teuer. Ist es aber angemessen, wenn sehr gut bezahlte Arbeitnehmeriinnen und Arbeitnehmer oder Unternehmer am Ende mehrere tausend Euro in diese Versicherungen pro Monat zahlen? Krankenversicherungsbeitrag auf Mieteinnahmen? Da werden dann auch die Mieten der in der Pflege Beschäftigten steigen und ihr Lohnplus ist schnell dahin. Frau Zimmermann aber wird vermutlich gegen die Mietsteigerung ankämpfen. Sollte sie Erfolg haben werden in Deuschland die Mietshäuser nicht mehr saniert werden können, es erfolgt kein Neubau und die Wohnraumknappheit wird fortschreiten. Auch dagegen kann sie protestieren. Allerdings haben wir dann Verhältnisse wie ehemals dort wo Frau Zimmermann herkommt, der DDR.

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