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23. Jul 2021 | Pflegepraxis

Bayern: Projekt soll Pflegebedürftige bei Hitze schützen

Das Bayerische Gesundheitsministerium will mit dem Projekt "Klimaanpassungen in der Pflege", kurz "KlapP", Pflegende über die Folgen und Risikofaktoren von Hitze aufklären. Das hat Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) jetzt anlässlich der Neuauflage der Broschüre "Häusliche Pflege bei Hitzeperioden" erklärt.
Klaus Holetschek
"Der Klimawandel und seine Folgen stellen uns vor große Herausforderungen: So treten vermehrt Extremwetter und Hitzeperioden auf. Hohe Temperaturen stellen besonders für ältere und betreuungsbedürftige Menschen eine große Belastung dar. Gerade bettlägerige Menschen und Menschen mit Demenzerkrankungen sind hier stark gefährdet", sagt Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek von der CSU.
Foto: STMPG

Holetschek erklärt: "Sehr erfolgreich angelaufen ist die Online-Schulung für pflegende Angehörige und beruflich Pflegende. Die Schulungsteilnehmerinnen und -teilnehmer werden darüber informiert, warum das Thema Hitze immer wichtiger wird und welche Risikofaktoren hitzebedingte Gesundheitsprobleme begünstigen." Außerdem gebe die Schulung konkrete Handlungsempfehlungen bei hitzebedingten Symptomen und Erkrankungen und erkläre einfache Maßnahmen und Tipps für Pflegende, mit deren Hilfe  gesundheitlichen Problemen vorgebeugt werden könne.

Die Online-Schulungen wurden durch das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) in Zusammenarbeit mit dem Institut und Poliklinik für Arbeits-, Sozial- und Umweltmedizin der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München erstellt, von dem auch die Referentinnen kommen. Bisher haben rund 60 Menschen an der Schulung teilgenommen. Informationen zur Schulung können Interessenten unter klapp@lgl.bayern.de anfordern. Die Broschüre findet sich im Internet unter: Pflege und Hitze - Informationen für Pflegende Angehörige - Publikationsshop der Bayerischen Staatsregierung (bayern.de)

Das im Oktober 2019 gestartete Projekt KlapP läuft bis Ende September 2023 und wird vom Bayerischen Gesundheits- und Pflegeministerium mit rund 360.000 Euro gefördert. Mit der Durchführung des Projektes wurde das LGL beauftragt.

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