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22. Sep 2021 | Recht

DBfK kritisiert ungleiche Gehälter für Alten und Krankenpflege

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) fordert eine Angleichung der Gehälter für das Personal in der Kranken- und für das in der Altenpflege. „Die Unterschiede müssen dringend behoben werden. Sowohl die Qualifikation als auch die Verantwortung und Belastung in den unterschiedlichen Bereichen sind gleichermaßen hoch“, meint Verbandspräsidentin Christel Bienstein.
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DBfK-Präsidentin Christel Bienstein kritisiert das Ungleichgewicht zwischen Alten- und Krankenpflege.
Foto: DBfK
Nach aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit lagen die Bruttogehälter von Fachkräften der Altenpflege im Jahr 2020 im Bundesdurchschnitt um 462 Euro unter denen ihrer Kolleginnen und Kollegen der Krankenpflege. Bei Pflegehelferinnen und Pflegehelfern ist der Gehaltsunterschied von 511 Euro noch größer.

Den Zahlen der Bundesagentur für Arbeit zufolge verdienten Altenpflegerinnen und Altenpfleger Ende 2020 im Bundesdurchschnitt monatlich 3.176 Euro brutto. Ihre Kolleginnen und Kollegen in der Krankenpflege verdienten Ende 2020 pro Monat 3.638 Euro brutto. Bei Pflegehelferinnen und -helfern in der Altenpflege lag das Gehalt 2020 bei 2.241 Euro brutto, während in der Krankenpflege 2.752 Euro gezahlt wurden.

Die Gehälter sollten nicht nur angeglichen werden, sondern außerdem nach Flächentarif gezahlt werden, fordert der Berufsverband. „Pflegefachpersonen müssen faire und konkurrenzfähige Gehälter bekommen, wenn wir dem Pflegepersonalmangel etwas entgegensetzen wollen“, erklärte Bienstein. Nach Meinung des Verbandes ist ein Einstiegsgrundgehalt von 4.000 Euro brutto im Monat für beide Berufsgruppen angemessen.
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