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29. Sep 2021 | Corona

Lauterbach spricht sich gegen Impfpflicht aus

Der SPD-Gesundheitsexperte und Bundestagsabgeordnete Karl Lauterbach lehnt eine Impfpflicht für Pflegepersonal sowie für Lehrkräfte ab. Er sprach sich damit in der "Neuen Osnabrücker Zeitung" gegen eine Forderung von Kinder- und Jugendärztepräsident Thomas Fischbach aus.
Prof. Karl Lauterbach
Prof. Karl Lauterbach (SPD) wird als neuer Bundesgesundheitsminister einer SPD-Regierungskoaltion gehandelt.
Foto: Prof Karl Lauterbach

Der SPD-Politiker begründete seine Aussage mit der hohen Impfquote in den Gesundheitsberufen.

Auch der DBfK setzt weiterhin auf Überzeugungsarbeit, um die Impfquote zu erhöhen. In der Impfkampagne sei noch längst nicht alles ausgeschöpft. Der Berufsverband rät allen Pflegenden nachdrücklich zu einer Impfung. In den Pflegeberufen sei es außerdem eine Frage der Kollegialität: Wenn Ungeimpfte wegen einer Quarantäneanordnung ausfielen, müsse dies von den sowieso schon überlasteten Kolleginnen und Kollegen kompensiert werden.

Nach Ansicht von Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens (SPD) haben sich bislang zu wenig Beschäftigte in Pflegeberufen gegen das Coronavirus impfen lassen. Die Impfquote unter den Beschäftigten in der Pflege variiere sehr stark, sagte Behrens am 24. September. "Insgesamt sind die Impfquoten gerade für diesen so sensiblen Bereich aber noch zu niedrig." Sie appellierte, sich impfen zu lassen.

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1 Kommentare

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Mr.Snail

30. Sep 2021

Der Staat, also Politiker, können eine Impfung gut finden. Das ist aber nicht entscheidend. Entscheidend ist, ob die Bürgerinnen und Bürger eine persönliche Impfung positiv bewerten. Dazu können der Staat, Politiker und Verbandsfunktionäre einen Beitrag leisten. Voraussetzung dafür ist, dass die Menschen ihm und ihnen Vertrauen entgegenbringen. Daran mangelt es allerdings mancherorts. Es mangelt außerdem an verlässlichen Informationen, an öffentlichen Debatten und Transparenz bei politischen Entscheidungen. Die Politik sollte nicht auf ungeimpfte Bürger mit dem Finger zeigen. Sie sollten auf sich schauen. Das Misstrauen der Bürger ist nicht unbegründet. Politiker haben es sich hart erarbeitet.

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