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19. Apr 2022 | Nachrichten

Caritas warnt vor reduzierten Leistungen bei Pflegediensten

Die Präsidentin des deutschen Caritasverbandes hat davor gewarnt, dass ambulante Pflegedienste wegen der hohen Energiekosten ihre Leistungen einschränken müssen.
Die Präsidentin des deutschen Caritasverbandes, Eva Maria Welskop-Deffaa
"Erhöhte Spritpreise sind eine enorme finanzielle Belastung", sagte Caritas Präsidentin Eva Maria Welskop-Deffaa den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.
Foto: Deutscher Caritasverband
Um die hohen Preise auszugleichen, versuchten Mitarbeiter ambulanter Pflegedienste, ihre Touren zu optimieren, etwa indem sie für die Pflegebedürftigen nicht mehr einkaufen führen. "Es ist nicht nur die Versorgung bedroht, sondern es geht auch ein Stück Menschlichkeit verloren", so Eva Maria Welskop-Deffaa.

Welskop-Deffaa rief die Politik zur Hilfe für die Pflegedienste auf. "Bisher werden die spritpreisbedingten Mehrkosten nicht erstattet", sagte sie. "Die akute Verschärfung der Lage macht sozial angemessene Antworten in der Energiepolitik unaufschiebbar dringlich." In der Debatte würden die Probleme sozialer Einrichtungen aber nicht mitgedacht. Allein bei der Caritas gibt es ihren Angaben zufolge etwa 1000 ambulante Pflegedienste mit über 40 000 Mitarbeitern, von denen die allermeisten mit dem Auto unterwegs seien. Eine Pflegekraft fahre in der Regel 20 bis 50 Kilometer an einem Tag.
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