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10. Jul 2018 | News

Altenpflege unter den zehn schlechtest bezahlten Berufen

Die Altenpflege gehört laut einer Studie zu den zehn am schlechtesten bezahlten Fachberufen in Deutschland. 2017 sei dies noch nicht der Fall gewesen.

Altenpfleger gehören bundesweit zu den zehn am schlechtesten bezahlten Fachkräften.Foto: Susanne El-Nawab

Laut der aus 21.846 Datensätzen bestehenden Analyse aller Fachkräfte ohne Personalverantwortung bekommt ein Altenpfleger im Bundesdurchschnitt rund 30.357 Euro Jahresbrutto – und liegt damit hinter Berufskraftfahrern, die mit 30.467 Euro leicht mehr verdienen, so das Portal Gehalt.de. Frisöre und Kellner kommen auf leicht über 23.000 Euro, Beschäftigte im Sekretariat auf 35.900 Euro und Mechatroniker auf 36.800 Euro jährlich.

"Pflegekräfte werden immer bedeutender für die Gesellschaft, vergütungstechnisch verlieren sie dagegen zunehmend an Attraktivität", erklärt Philip Bierbach, Geschäftsführer von Gehalt.de.

Die Auswertung zeige besonders den starken Einfluss des Bildungsstandes, denn unter den Top-Berufen befänden sich nur Tätigkeiten, die in der Regel einen Studienabschluss erfordern, so Bierbach weiter.

Die Bestverdiener sind demnach Oberärzte, denn sie kommen auf ganze 115.300 Euro im Jahr, danach Folgen Tätigkeiten in der Wirtschaft, die bei rund 90.000 Euro jährlich liegen.

Zum Vergleich: Die Chefs der DAX-Konzerne verdienten im Jahr 2017 durchschnittlich 7,4 Millionen Euro, so Spiegel-Online.

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