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04. Apr 2019 | News

Ambulante Pflege steht in Berlin ganz vorne auf der Agenda

Der Pflegebeauftragte der Bundesregierung, Andreas Westerfellhaus, hatte klare Worte nach Nürnberg mitgebracht. Man müsse den künftigen Nachwuchs "begeistern und bei der Stange halten", mahnte Westerfellhaus in seinem Grußwort auf der ALTENPFLEGE 2019.

Andreas Westerfellhaus, Pflegebevollmächtigter der Bundesregierung: "Ich weiß, dass das manchem zu lang dauert. Mir auch. Aber alles muss sorgfältig geregelt werden."Foto: Florian Arp

Ausbildungszeit sei "nicht Wertschöpfungszeit". Und er fordert zugleich von den Trägern, deutlich mehr auszubilden. Aber auch die Bundesregierung müsse etwas tun, sagt der Beauftragte, und kündigt sogleich Taten an: Man werde sich mehr um die ambulante Pflege kümmern, ein neues Datengesetz im Gesundheitswesen solle kommen, und die Neuordnung der Gesundheitsfachberufe müsse jetzt greifen.
Ingrid Hastedt vom Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg erklärt, wenn sechs Beschäftigte sich krankmelden, müssten die Dienstpläne von noch einmal zwölf Kolleginnen und Kollegen geändert werden. Die Folge ist das sogenannte "Holen aus dem Frei", um Lücken zu schließen.
Die Springerpools sind nach Hastedts Worten meist zu klein, die Attraktivität von Nachtschichten oder Wochenenddienst eher gering. Sie fordert wie viele Experten, dass die Kostenträger auch Fortbildungen, Qualitätszirkel oder interne Besprechungen mit finanzieren. Wenn mehr Personal da sei, wachse auch die Zufriedenheit der Mitarbeitenden. Und dann könnten auch die Fluktuationsraten sinken, ist sie überzeugt.
Das Schwerpunktthema der Messe ist Digitalisierung und Robotik: Aber, dass immens viele Pflegekräfte schon jetzt gesucht werden, dass auf 100 offene Stellen 21 Bewerber kommen - das beschäftigt alle in der Branche.
Mittlerweile sind die Vergütungen in der Pflege gestiegen. Eine Berufsanfängerin kann mit 2.500 Euro brutto rechnen. Aber wer die gestiegenen Verdienstmöglichkeiten bei der Nachwuchssuche ins Feld führt, "zäumt das Pferd von hinten auf", ist Barbara Schedler aus dem nordrhein-westfälischen Bönen überzeugt. Die Mitarbeiterin eines Pflegedienstes beklagt, dass viele neue Mitarbeitende nicht mehr gut genug ausgebildet seien. Ein Grund hierfür sei auch "Unwissen", denn viele Absolventen lasse man Prüfungen "irgendwie bestehen". (hp/epd)

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