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22. Nov 2018 | News

Aus aktuellem Anlass: Konferenz zum PpSG ambulant angesetzt

Die Kommentare einiger Branchenexperten zum am 9. November im Bundestag beschlossenen Pflegepersonal-Stärkungsgesetz sind teilweise euphorisch. Was ändert sich konkret für die ambulanten Pflegedienste?

Foto: Adobestock/kamasigns

Darüber und über weitere Entwicklungen des Sofortprogramms Pflege, sowie über weitere geplante Änderungen mit dem Terminservcie- und Versorgungsgesetz (geplant zum 01.04.2019) informiert aus aktuellem Anlass die "Häusliche Pflege Konferenz PpSG ambulant"am 11. Dezember im Hotel Steigenberger Graf Zeppelin in Stuttgart.

Inhalte (Auswahl):

  • Refinanzierung von zusätzlichen Stellen in der stationären und Akutpflege: was bedeutet das für die ambulante Pflege?
  • Vollständige Refinanzierung der Tariflöhne durch alle Kostenträger – Auswirkungen auf die Verhandlungen mit den Kostenträgern
  • Umsetzung einer auskömmlichen Wegstreckenentschädigung – die wesentlichen Inhalte
  • Zuschüsse bis zu 12.000 Euro für Investitionen in die Digitalisierung, Zuschüsse bis zu 7.500 Euro zu Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Leistungsumfang und geplante Umsetzung
  • Neues Terminservice- und Versorgungsgesetz: die geplante Anschlussregelung zur dauerhaften Zulassung von ambulanten Betreuungsdiensten für Sachleistungen der pflegerischen Betreuung sowie der Hilfen bei der Haushaltsführung – Auswirkungen auf den Pflegemarkt ambulant

Ablauf:

10.00 – 10.15 Uhr
Begrüßung zur Konferenz
Asim Loncaric, Redakteur Häusliche Pflege und CAREkonkret, Vincentz Network, Hannover
10.15 – 11.00 Uhr
Wesentliche Neuerungen im Pflegepersonal-Stärkungsgesetz aus Sicht der Pflegeversicherung im Hinblick auf die ambulante Pflege
Ralf Döbler, stv. Referatsleiter Pflegevertrags- und -vergütungsrecht, Bundesministerium für Gesundheit, Bonn
11.00 – 12.00 Uhr
Podiumsdiskussion: Auswirkungen des PpSG für die ambulanten Pflegedienste
Moderation: Asim Loncaric, Redakteur Häusliche Pflege und CAREkonkfret, Vincentz Network, Hannover

  • Ralf Döbler, stv. Referatsleiter Pflegevertrags- und -vergütungsrecht, Bundesministerium für Gesundheit, Bonn
  • Andreas Heiber, Berater und Fachbuchautor, System & Praxis Andreas Heiber, Bielefeld

12.00 – 13.00 Uhr
Mittagessen
13.00 – 16.00 Uhr
Praxis-Workshop zum PpSG und dem anstehenden Terminservice- und Versorgungsgesetz: Hintergründe und Handlungsempfehlungen
Andreas Heiber, Berater und Fachbuchautor, System & Praxis Andreas Heiber, Bielefeld

16.00 Uhr
Ende der Veranstaltung

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier

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Kostenstellenrechnung und Kostenträgerrechnung Pfl

Excel-Tabelle zur Erstellung einer eigenen Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung auf der Basis vorhandener Buchhaltungsdaten. Jeder ambulante Pflegedienst muss den Teilbereich Pflegeversicherung mit Erträgen und insbesondere mit Aufwendungen von den anderen Teilbereichen wie Krankenversicherung etc. trennen. Das ist eine verbindliche Vorgabe, die im Versorgungsvertrag nach § 71/72 SGB XI geregelt ist. Neben der Betriebstrennung ist es für einen Pflegedienst wichtig zu wissen, wie sich die Betriebsergebnisse in den Teilkostenstellen SGB XI, SGB V und Andere entwickeln, aber auch, ob die Erträge der Investitionskosten nach SGB XI auch die investiven Sachkosten nach SGB XI decken. Nur so ist ein Pflegedienst auch in der Lage, Entscheidungen über pauschale Vergütungssteigerungen beispielsweise im SGB XI zu treffen bzw. Einzelverhandlungen vorzubereiten. Die von Andreas Heiber schon 2002 entwickelte Darstellung (zuerst veröffentlich in "Kostenrechnung für die ambulante Pflege", Hannover 2002, mehrfach angepasst und aktualisiert, letzte Fassung beschrieben in: „Kostenrechnung und Vergütungsverhandlung, Stundensätze richtig kalkulieren“, Hannover 2017, erlaubt hier einen schnellen und einfachen Überblick. Die ausführliche Beschreibung der einzelnen Positionen finden Sie im aktuellen Buch auf Seite 51 bis 62. In der aktuellen Version finden Sie in der Datei auch den Musterkontenrahmen (Buch Seite 131 ff.) mit den Querverweisen auf die jeweiligen Positionen der Kostenrechnung. Hinweis: Die DATEV hat diese Gliederung der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung in eine eigene Kostenrechnung für Pflegedienste umgesetzt, so dass Nutzer der DATEV-Buchhaltung diese direkt dort nutzen können. Beschreibung der Tabellen Kostenrechnung: Eingabe der Ertrags- und Aufwandskonten des Pflegedienstes sowie differenzierter Verteilungsschlüssel für die verschiedenen Personalblöcke, sowie für Verwaltungs- und Sachkosten. Dargestellt werden die Kostenstellen: Gesamtbetrieb, SGB XI, SGB V, Sozialhilfe, Privatleistungen, Trägerleistungen. Kostenträgerrechnung SGB XI: Automatische Übernahme der Daten aus der Kostenstelle SGB XI; Eingabe der Verteilungsschlüssel Körperbezogene Pflegemaßnahmen, Pflegerische Betreuung, Haushaltsführung, Beratung/Schulung, Fahrt-/Wegepauschalen. Die Darstellung erfolgt für diese verschiedenen Kostenträger.

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