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24. Mai 2019 | News

Bündnis legt Konzept zur Pflegefinanzierung vor

Das Bündnis für einen fairen Wettbewerb in der (Alten-)Pflege hat Positionen für eine verlässliche und auskömmliche Refinanzierung der Altenpflege entwickelt, die den zuständigen Bundesministern Heil und Spahn zugesandt wurden.

Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO BundesverbändeFoto: AWO

Dazu erklärte Wolfgang Stadler, Vorstandsvorsitzender des AWO Bundesverbände: "Um die Attraktivität der Berufe in der Langzeitpflege zu erhöhen, braucht es neben einer angemessenen bedarfsorientierten Personalausstattung gute Arbeitsbedingungen mit fairer Entlohnung. Nur so kann mittel- und langfristig eine hohe Versorgungsqualität in der Pflege gewährleistet werden. Dies setzt eine verlässliche und auskömmliche Refinanzierung voraus, um eine materielle Überforderung der Pflegebedürftigen bzw. ihrer Angehörigen durch steigende Eigenanteile zu vermeiden."

In dem Positionspapier heißt es unter anderem: "Durch die verbesserten, attraktiveren Arbeitsbedingungen wird die Pluralität von Tarifverträgen und kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen nicht ausgeschlossen. Deshalb ist die Refinanzierung aller ausgehandelten Tarifverträge und kirchlichen Arbeitsrechtsregelungen in allen Leistungsbereichen sicherzustellen. Mindestbedingungen dürfen nicht zum Maßstab der Versorgung werden".

Bündnis für fairen Wettbewerb in der Altenpflege: Positionen für eine verlässliche und auskömmliche Refinanzierung der Altenpflege
Mai 2019 ( 319 kB )

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Kostenstellenrechnung und Kostenträgerrechnung Pfl

Excel-Tabelle zur Erstellung einer eigenen Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung auf der Basis vorhandener Buchhaltungsdaten. Jeder ambulante Pflegedienst muss den Teilbereich Pflegeversicherung mit Erträgen und insbesondere mit Aufwendungen von den anderen Teilbereichen wie Krankenversicherung etc. trennen. Das ist eine verbindliche Vorgabe, die im Versorgungsvertrag nach § 71/72 SGB XI geregelt ist. Neben der Betriebstrennung ist es für einen Pflegedienst wichtig zu wissen, wie sich die Betriebsergebnisse in den Teilkostenstellen SGB XI, SGB V und Andere entwickeln, aber auch, ob die Erträge der Investitionskosten nach SGB XI auch die investiven Sachkosten nach SGB XI decken. Nur so ist ein Pflegedienst auch in der Lage, Entscheidungen über pauschale Vergütungssteigerungen beispielsweise im SGB XI zu treffen bzw. Einzelverhandlungen vorzubereiten. Die von Andreas Heiber schon 2002 entwickelte Darstellung (zuerst veröffentlich in "Kostenrechnung für die ambulante Pflege", Hannover 2002, mehrfach angepasst und aktualisiert, letzte Fassung beschrieben in: „Kostenrechnung und Vergütungsverhandlung, Stundensätze richtig kalkulieren“, Hannover 2017, erlaubt hier einen schnellen und einfachen Überblick. Die ausführliche Beschreibung der einzelnen Positionen finden Sie im aktuellen Buch auf Seite 51 bis 62. In der aktuellen Version finden Sie in der Datei auch den Musterkontenrahmen (Buch Seite 131 ff.) mit den Querverweisen auf die jeweiligen Positionen der Kostenrechnung. Hinweis: Die DATEV hat diese Gliederung der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung in eine eigene Kostenrechnung für Pflegedienste umgesetzt, so dass Nutzer der DATEV-Buchhaltung diese direkt dort nutzen können. Beschreibung der Tabellen Kostenrechnung: Eingabe der Ertrags- und Aufwandskonten des Pflegedienstes sowie differenzierter Verteilungsschlüssel für die verschiedenen Personalblöcke, sowie für Verwaltungs- und Sachkosten. Dargestellt werden die Kostenstellen: Gesamtbetrieb, SGB XI, SGB V, Sozialhilfe, Privatleistungen, Trägerleistungen. Kostenträgerrechnung SGB XI: Automatische Übernahme der Daten aus der Kostenstelle SGB XI; Eingabe der Verteilungsschlüssel Körperbezogene Pflegemaßnahmen, Pflegerische Betreuung, Haushaltsführung, Beratung/Schulung, Fahrt-/Wegepauschalen. Die Darstellung erfolgt für diese verschiedenen Kostenträger.

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