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20. Sep 2019 | News

DBfK positioniert sich zu Leiharbeit in der Pflege

Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat Impulspapier zu "Arbeitnehmerüberlassung in der Pflege" veröffentlicht und fordert bessere Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte.

DBfK-Präsidentin Christel BiensteinFoto: DBfK

"Pflegefachpersonen in Leiharbeit sind nicht Auslöser der beschriebenen Probleme, sondern Ergebnis einer verfehlten Personalstrategie und Entwicklung, die sie nicht verursacht und auch nicht zu verantworten haben. Sie haben lediglich einen Weg gesucht, ihrem Beruf unter für sie akzeptablen Arbeitsbedingungen nachgehen zu können", heißt es in dem Papier.

Der Verband hat auch Lösungen, um Leiharbeit zu reduzieren parat (Zitat):

  • "Grundsätzlich deutliche Anhebung des Pflegefachpersonenbestands inkl. konsequenter Berücksichtigung von Ausfallzeiten; analytische Pflegepersonalbemessung, die sich am tatsächlichen Pflegebedarf und der Struktur der Einrichtung orientiert und die Interessen von Patienten bzw. Bewohnern sowie Beschäftigten im Fokus hat.
  • Geregeltes Personalausfallmanagement: z.B. hauseigene Pool-Lösungen, vergütete Standby-Systeme usw.
  • Alle Elemente von Mitarbeiterbindung und Personalentwicklung: u.a. gute Führung, weitrei-chende Autonomie, wertschätzende Personalpolitik, Fördern interdisziplinärer Zusammenarbeit, evidenzbasierte Pflegepraxis, Innovationen...
  • Nachwuchsbindung, angefangen bei qualitativ guter und wertschätzender Ausbildung
  • Abzielen auf "Klebe-Effekte" bei Leiharbeitnehmern, indem man sich als vorbildlicher Arbeitgeber erweist."

Im Vorfeld gab es von politischer Seite verschiedene Äußerungen, Leiharbeit in der Pflege zu beschränken. "Mittelfristig muss sich das Ausweichen auf Arbeitnehmerüberlassung des internen
Betriebsfriedens willens als Geschäftsmodell erledigen. Den Pflegemangel als Geschäftsmodell auszunutzen passt nicht zu den Werten unseres Gesundheitssystems", wird der Vorsitzende des Gesundheitsausschusses im Deutschen Bundestag, Erwin Rüddel (CDU), in dem Papier zitiert. Auch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn denke über ein Verbot bzw. eine Einschränkung von Leiharbeit nach.

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