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06. Mrz 2017 | News

Die Panikmache hat sich als falsch erwiesen

Die gesetzlichen Krankenkassen haben nach den vorläufigen Finanzergebnissen des Jahres 2016 einen Überschuss von rund 1,38 Milliarden Euro erzielt. Damit steigen ihre Finanz-Reserven auf mehr als 15,9 Milliarden Euro. "Das zeigt, die Panikmache, mit der Versicherte verunsichert wurden, hat sich als falsch erwiesen", so Minister Gröhe.

Foto: epd/Dirk Enters

Einnahmen in Höhe von rund 224,15 Milliarden Euro standen Ausgaben von rund 222,77 Milliarden Euro gegenüber. 2015 hatten die Krankenkassen noch einen Ausgabenüberhang von 1,13 Milliarden Euro ausgewiesen. Die Finanzergebnisse der Krankenkassen haben sich damit insgesamt im Vergleich zu 2015 um rund 2,5 Milliarden Euro verbessert, meldet das Gesundheitsministerium.

Zuwächse gab es bei den Ausgaben für die Hospiz- und Palliativversorgung. Der Grund sei, dass im vergangenen Jahr verabschiedeten Hospiz- und Palliativgesetz, dass "wichtige Weichenstellungen zur Verbesserung der Versorgung vorgenommen" habe, heißt es vom Ministerium. So wurden für die Förderung der Hospize 2016 rund 45 Millionen Euro (+ 27,6 Prozent je Versicherten) für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung rund 73 Mio. Euro (+21,5 Prozent je Versicherten) mehr ausgegeben als im Jahr 2015.

"Die gesetzliche Krankenversicherung steht mit Reserven von 25 Milliarden Euro weiterhin auf einer guten Grundlage. Das zeigt, die Panikmache, mit der Versicherte verunsichert wurden, hat sich als falsch erwiesen. Wir haben die notwendigen Verbesserungen, etwa im Bereich der Prävention, der Hospiz- und Palliativversorgung (...) mit Augenmaß und stets mit Blick auf ihre langfristige Finanzierbarkeit auf den Weg gebracht", so Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe.

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