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03. Jan 2019 | News

Höhere Vergütung in Mecklenburg-Vorpommern

Um 3,15 Prozent sollen alle Leistungsvergütungen der Pflegeversicherung für die ambulanten Pflegedienste in Mecklenburg-Vorpommern 2019 steigen, meldet die AOK Nordost.

Foto: Oliver Weiße

Darauf haben sich die Vertragspartner – die Verbände der Pflegekassen unter Federführung der AOK Nordost, Städte- und Gemeindetag, Landkreistag sowie der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste und die Mitglieder der LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtsverbände in Mecklenburg-Vorpommern – verständigt. Ein weiteres wichtiges Kriterium der neuen Vereinbarung ist es, dass die Beschäftigten in der ambulanten Pflege davon direkt profitieren und mehr Geld erhalten sollen.

Der Vertragsabschluss liegt über der allgemeinen bundesweiten Grundlohnsummenentwicklung von 2,65 Prozent für 2019. Diese umfasst sämtliche beitragspflichtigen Einnahmen aller Mitglieder der Krankenkassen. "Ich begrüße, dass sich die Vertragspartner unter anderem darauf verständigt haben, dass die Beschäftigten der ambulanten Pflegedienste mehr Geld erhalten werden", sagt Landessozialministerin Stefanie Drese. "Damit wird ein wertvoller Beitrag für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege und zur Steigerung der Attraktivität in den Pflegeberufen geleistet", so Drese.

Aktuell hat ein Großteil der Pflegedienste in Mecklenburg-Vorpommern bereits erklärt, dass sie das Angebot zur höheren Vergütung für 2019 in Anspruch nehmen werden. Die Vereinbarung sieht vor, dass die übrigen Pflegeanbieter ihre Zustimmung zur neuen Vergütungsvereinbarung jeweils bis zur Mitte eines Monats geben können und dann zum Beginn des nächsten Monats die neue Vergütung erhalten.

"Alle Partner stimmen überein, dass die engagierte Arbeit der Pflegekräfte eine angemessene Bezahlung braucht, um den Pflegeberuf attraktiver zu machen", so Frank Ahrend, Mitglied der Geschäftsleitung der AOK Nordost. Ausdrücklich begrüßte Ahrend die Vorbereitungen für die Gründung eines neuen Arbeitgeberverbandes der nichtkirchlichen, gemeinnützigen Organisationen in der Pflegebranche noch im Januar 2019 mit dem Ziel, einen allgemeinverbindlichen bundesweiten Tarifvertrag zu schaffen.

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