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02. Nov 2017 | News

In der ambulanten Pflege werden kleine Dienste zunehmend von größeren geschluckt

In der Branche der ambulanten Pflege grassiert offenbar das Fusionfieber. Größere Dienste kaufen kleinere auf. Die Gründe dafür sind vielfältig.

In der ambulanten Pflege sind große Anbieter auf dem Vormarsch. 

Die ambulante Pflege ist ein wachsender Markt. Jedes Jahr kommen rund 300 Pflegedienste dazu. Branchenkenner haben einen Trend zu Übernahmen und Fusionen ausgemacht. "Der Pflegemarkt insgesamt boomt", sagt Steuerberater Rainer Berg von der Berg Steuerberatungsgesellschaft mbH. So würden nicht nur Pflegeeinrichtungen selbst in eine Expansion investieren, sondern auch "überwiegend branchenfremde Investoren".

Der Unternehmensberater Ralph Wißgott sagt, dass gefühlt die Zahl der zum Verkauf stehenden Pflegedienste derzeit so groß wie nie zuvor sei. Der überwiegende Teil seien "eher kleinere Dienste" mit bis zu 80 Pflegekunden. Als Gründe hat Wißgott unter anderem den Personalmangel und auch die Verkomplizierungen der Rahmenbedingungen durch die Vielzahl der Pflegereformen ausgemacht. Gewerkschaften sehen die immer zentraler werdenen Profitinteressen kritisch. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di fürchtet gar, dass die Altenpflege zu einem Spekulationsobjekt werden könnte.

Den kompletten Artikel können Sie in der November-Printausgabe der "Häuslichen Pflege" lesen.

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