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22. Aug 2018 | News

Kirchliche Verbände appellieren: Vergesst die ambulante Pflege nicht!

Kurz vor einer Anhörung des Bundesgesundheitsministerium zum geplanten Terminservice- und Versorgungsgesetz (TSVG) haben sich die beiden kirchlichen Fachverbände für Altenhilfe und Pflege VKAD und DEVAP zu Wort gemeldet.

 Dr. Bodo de Vries fordert die Politik dringend auf "ihrer Verantwortung nachzukommen".Foto: DEVAP

Sie beklagen das Fehlen einer gesetzlichen Regelung, die die Krankenkassen zur vollständigen Refinanzierung der entstandenen Tariflöhne in der häuslichen Krankenpflege verpflichtet. "Das konterkariert alle derzeitigen Bemühungen von Gesetzgeber und Bundesregierung um die Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die in der ambulanten Pflege Tätigen", erklärt Dr. Hanno Heil, Vorstandsvorsitzender des Verbandes katholischer Altenhilfe in Deutschland e.V. (VKAD). Dabei würdigen VKAD und der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege e.V. (DEVAP) ausdrücklich die Anstrengungen beispielsweise im Rahmen der "Konzertierten Aktion Pflege". "Die dort zu treffenden Maßnahmen können jedoch nur dann greifen, wenn sich die ambulanten Pflegedienste auskömmlich refinanzieren", führt Dr. Heil weiter aus. Eine auskömmliche Refinanzierung trägt dazu bei, die Arbeitsdichte für die Mitarbeitenden wieder zu senken. Erst dann können alle Maßnahmen, z.B. der betrieblichen Gesundheitsförderung, ihre Wirkungen voll entfalten.

Dr. Bodo de Vries, Vorstandsvorsitzender des DEVAP, weist darauf hin, dass die ambulanten Pflegedienste neben den Leistungen nach SGB XI die häusliche Krankenpflege nach SGB V als weiteren Angebotsschwerpunkt in ihrem Leistungsportfolio haben. "Der Umsatzanteil einer durchschnittlichen Sozialstation liegt für die häusliche Krankenpflege bei ca. 40 bis 60 Prozent", so Dr. de Vries. Während im SGB XI-Bereich seit einigen Jahren erfolgreich die Tarifbindung gesetzlich verankert wurde, fehlt sie für den anderen großen Leistungsbereich. Langfristig ist es dadurch für die Dienste unmöglich, einen so großen Umsatzanteil unterfinanziert zu erbringen. Ausweichmöglichkeiten wie die Erhöhung der Arbeitsdichte bei Mitarbeitenden wurden seit Jahren in Anspruch genommen, ja sogar überbeansprucht. Soll sich die Situation der beruflich Pflegenden spürbar verbessern, so muss die Arbeitsdichte verringert werden. Im ambulanten Bereich ist dafür eine der elementarsten Stellschrauben die auskömmliche Refinanzierung der häuslichen Krankenpflege.

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