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31. Mai 2019 | News

Konzertierte Aktion Pflege: "Mehr Geld für höhere Löhne nötig"

Höhere Löhne in der Altenpflege sollen laut der "Konzertierten Aktion Pflege" durch mehr Geld für die Pflegeversicherung finanziert werden. Das geht aus dem Abschlussbericht einer Arbeitsgruppe unter Vorsitz des Bundesarbeitsministeriums hervor, der dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. 

Höhere Lohne in der Pflege seien nur durch eine höhere finanzielle Ausstattung der Pflegeversicherung möglich, hat eine Arbeitsgruppe der Konzertierten Aktion Pflege jetzt errechnet.Foto: Adobe Stock / Erwin Wodicka

Die Arbeitsgruppe hatte den Auftrag, Vorschläge zu besseren Bedingungen für Altenpflegekräfte zu machen. Die Ergebnisse der von der Bundesregierung im Juli vergangenen Jahres eingesetzten "Konzertierten Aktion Pflege" wollen Familienministerin Franziska Giffey, Arbeitsminister Hubertus Heil (beide SPD) und Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am kommenden Dienstag in Berlin vorstellen. An der Erarbeitung waren die Verbände aller maßgeblichen Akteure in der Pflegebranche beteiligt.

In der Arbeitsgruppe bestand laut Abschlussbericht Einigkeit darüber, dass eine Verbesserung der Entlohnung durch höhere Finanzausstattung der Pflegeversicherung sichergestellt werden soll. Ob dafür die Beiträge zur Pflegeversicherung weiter erhöht werden sollten oder ein Steuerzuschuss diskutiert wurde, geht aus dem Bericht nicht hervor. Es müssten aber die Pflegebedürftigen und ihre Familien vor einer Überforderung durch weiter steigende Eigenanteile geschützt werden, heißt es.

Nach dem Abschlussbericht der Arbeitsgruppe soll die Pflegemindestlohnkommission künftig einen deutlich höheren Mindestlohn für Fachkräfte vereinbaren. Bisher gibt es nur einen allgemeinen Pflegemindestlohn von derzeit 11,05 Euro pro Stunde im Westen und 10,55 Euro im Osten Deutschlands. Schließlich verlangt die Arbeitsgruppe Schritte zur Angleichung der Mindestlöhne in Ost und West. (epd)

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Kostenstellenrechnung und Kostenträgerrechnung Pfl

Excel-Tabelle zur Erstellung einer eigenen Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung auf der Basis vorhandener Buchhaltungsdaten. Jeder ambulante Pflegedienst muss den Teilbereich Pflegeversicherung mit Erträgen und insbesondere mit Aufwendungen von den anderen Teilbereichen wie Krankenversicherung etc. trennen. Das ist eine verbindliche Vorgabe, die im Versorgungsvertrag nach § 71/72 SGB XI geregelt ist. Neben der Betriebstrennung ist es für einen Pflegedienst wichtig zu wissen, wie sich die Betriebsergebnisse in den Teilkostenstellen SGB XI, SGB V und Andere entwickeln, aber auch, ob die Erträge der Investitionskosten nach SGB XI auch die investiven Sachkosten nach SGB XI decken. Nur so ist ein Pflegedienst auch in der Lage, Entscheidungen über pauschale Vergütungssteigerungen beispielsweise im SGB XI zu treffen bzw. Einzelverhandlungen vorzubereiten. Die von Andreas Heiber schon 2002 entwickelte Darstellung (zuerst veröffentlich in "Kostenrechnung für die ambulante Pflege", Hannover 2002, mehrfach angepasst und aktualisiert, letzte Fassung beschrieben in: „Kostenrechnung und Vergütungsverhandlung, Stundensätze richtig kalkulieren“, Hannover 2017, erlaubt hier einen schnellen und einfachen Überblick. Die ausführliche Beschreibung der einzelnen Positionen finden Sie im aktuellen Buch auf Seite 51 bis 62. In der aktuellen Version finden Sie in der Datei auch den Musterkontenrahmen (Buch Seite 131 ff.) mit den Querverweisen auf die jeweiligen Positionen der Kostenrechnung. Hinweis: Die DATEV hat diese Gliederung der Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung in eine eigene Kostenrechnung für Pflegedienste umgesetzt, so dass Nutzer der DATEV-Buchhaltung diese direkt dort nutzen können. Beschreibung der Tabellen Kostenrechnung: Eingabe der Ertrags- und Aufwandskonten des Pflegedienstes sowie differenzierter Verteilungsschlüssel für die verschiedenen Personalblöcke, sowie für Verwaltungs- und Sachkosten. Dargestellt werden die Kostenstellen: Gesamtbetrieb, SGB XI, SGB V, Sozialhilfe, Privatleistungen, Trägerleistungen. Kostenträgerrechnung SGB XI: Automatische Übernahme der Daten aus der Kostenstelle SGB XI; Eingabe der Verteilungsschlüssel Körperbezogene Pflegemaßnahmen, Pflegerische Betreuung, Haushaltsführung, Beratung/Schulung, Fahrt-/Wegepauschalen. Die Darstellung erfolgt für diese verschiedenen Kostenträger.

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