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02. Jul 2018 | News

Lauterbach lehnt Anwerbung von Pflegekräften aus dem Ausland ab

In der Diskussion um den Fachkräftemangel in der Pflege hat sich der SPD-Gesundheitsexperte und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach gegen eine gezielte Anwerbung von Fachkräften in Südosteuropa ausgesprochen.

Fachkräfte aus Südosteuropa anzuwerben sei "kein sinnvoller Plan", sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Karl Lauterbach (SPD).Foto: Susie Knoll

Ein entsprechendes Vorhaben von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) sei "kein sinnvoller Plan", sagte Lauterbach der "Passauer Neuen Presse" (Montag). Erst einmal solle dafür gesorgt werden, "dass bestens qualifizierte Pflegekräfte, die wegen der schlechten Bedingungen und schlechten Bezahlung aus dem Beruf ausgestiegen sind, wieder zurückkommen".

Notwendig seien ein Wiedereingliederungsprogramm für Berufsrückkehrer und mehr Lohn für ausgeschiedene deutsche Pflegekräfte, sagte der SPD-Politiker. Sollte es dann noch großen Bedarf geben, könne man immer noch aus dem Ausland Personal anwerben. Das Ziel von Gesundheitsminister Spahn, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD), die den Pflegenotstand mittels verschiedener Maßnahmen in einem Jahr beseitigen wollen, sei zwar "ehrgeizig", "aber es ist zu schaffen".

Spahn hatte am Sonntag erklärt, um dieses Ziel zu erreichen, würden bis 50.000 zusätzliche Pflegekräfte benötigt. Er schlug vor, diese auch im Ausland anzuwerben, vor allem im Kosovo und in Albanien. (epd)

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