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06. Mrz 2018 | News

Leitmesse ALTENPFLEGE 2018 in Hannover eröffnet

Die Leitmesse ALTENPFLEGE 2018 ist am Dienstag in Hannover eröffnet worden. Die Verlagsleiterin Altenhilfe bei Vincentz Network, Miriam von Bardeleben, sprach der Branche zum Auftakt Mut zu. "Die Pflege gibt den Ton an, ist unser Motto für die nächsten drei Tage", so von Bardeleben. Die Keynote sprach Professor Frank Schulz-Nieswandt.

Sozialpolitikexperte Frank Schulz-Nieswandt hielt die Keynote bei der Eröffnung der ALTENPFLEGE 2018. Foto: Florian Arp

Der Kölner Wissenschaftler spannte bei der Eröffnung den Bogen von der Französischen Revolution zur heutigen Gesellschaft. Diese sei eine Wertegemeinschaft, die allen Menschen unter anderem Gleichheit garantiere. Dem müsste auch die neue Bundesregierung gerecht werden, so Schulz-Nieswandt. Momentan fehlten jedoch in Bezug auf die Pflege die Steuerungsinstrumente, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten, so der Sozialpolitikexperte Schulz-Nieswandt, der zum Vorstand des Kuratoriums Deutsche Altershilfe (KDA) gehört. Er fügte hinzu: "Wir wissen doch, wo wir schrauben müssen. Es wird nicht reichen, mehr Menschen in die Pflege zu bekommen. Wir müssen den Menschen eine Entwicklung bieten, damit sie im Beruf bleiben und nicht vorher ausbrennen."

Vor mehreren Hundert Besuchern der Veranstaltung, bei der auch der die Messe begleitende Kongress Zukunftstag ALTENPFLEGE eröffnet wurde, berichtete die gelernte Altenpflegerin und SPD-Bundestagsabgeordnete, Claudia Moll, von ihrer Motivation, in die Politik zu gehen. "Als ich gesehen habe, dass die Reformen bei uns Pflegekräften nicht ankommen, habe ich entschieden, es selbst zu machen und in die Bundespoltik zu gehen."

In der anschließenden Diskussionsrunde äußerten sich die Vertreter der größten Verbände der Altenpflege auch zu den Erwartungen an die nächste Bundesregierung. Franz Wagner vom Deutschen Berufsverband der Pflegeberufe (DBfK) kritisierte den Koalitionsvertrag als zu unkonkret: "Ich kann nirgends erkennen, wie die Maßnahmen finanziert werden sollen und wer diese umsetzen soll. 8000 zusätzliche Stellen sind ja gut und schön, aber wo sollen die alle herkommen?". Bernd Meurer, Präsident vom Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) hatte darauf eine eindeutige Antwort: "Aus dem Rinnsal der Zuwanderung nach Deutschland und Europa insgesamt muss ein starker Strom werden, damit es für die Pflege vorangeht," sagte er und forderte, dass die Politik endlich ein Programm für die Zuwanderung aufsetzen müsse. Prof. Dr. Rolf Rosenbrock, Vizepräsident der Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege (BAGFW), wies darauf hin, dass ein flächendeckender Tarifvertrag, die Pflege deutlich attraktiver machen würde.

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