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29. Aug 2018 | News

NRW: Flüchtlinge als Pflegehelfer

Nordrhein-Westfalen will geflüchteten Menschen eine Berufsperspektive in der Altenpflege bieten. Dazu wird in sieben Städten das Qualifizierungsprojekt "Care for Integration" erprobt, wie die Bundesagentur für Arbeit und das Land NRW mitteilten.

Flüchtlinge sollen mit dem Projekt in der Pflege Fuß fassen.Foto: Armer/epd

Die derzeit 100 Teilnehmer sollen am Ende ausgebildete Altenpflegehelfer sein und mindestens über einen Hauptschulabschluss verfügen. In dem Projekt wird berufliche Qualifizierung mit der Förderung von Sprachkenntnissen verknüpft. Ende August soll der nächste Ausbildungsgang starten. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit kommen in NRW auf 100 freie Stellen in der Altenpflege 47 Bewerber. Die Altenpflege sei in NRW und Deutschland der Berufsbereich, der vom Fachkräftemangel am stärksten betroffen sei. «Das Projekt Care for Integration ist ein vielversprechender Ansatz zur Sicherung der Pflege als auch zur Integration von geflüchteten Menschen», sagte Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU).

Anfangs habe es gegenüber muslimischen Männern Vorurteile gegeben, sagt Projektkoordinatorin Sinayumi Wagner: "Dass muslimische Frauen keine Männer pflegen könnten oder umgekehrt muslimische Männer keine Frauen. Wir haben von Anfang an die Karten auf den Tisch gelegt." Es gehe um eine Pflege unabhängig vom Geschlecht. Jeder Teilnehmer habe von vorneherein gewusst, worauf er sich einlasse.

Nach vielen Klagen aus Wirtschaft und Handwerk hatte NRW unlängst die Duldungsvoraussetzungen für geflüchtete Menschen in Ausbildung präzisiert. In einem Erlass heißt es: Flüchtlinge können in den drei Jahren ihrer Ausbildung und bei bestandener Prüfung mit Duldung für zwei weitere Jahre im Betrieb bleiben. Daran soll sich möglichst ein Aufenthaltsrecht anschließen. Die Duldung gilt demnach auch für Helferberufe, die nur eine einjährige Qualifizierung haben.

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