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30. Nov 2018 | News

Pflegebeitrag: Ambulante Pflege soll 250 Millionen Euro erhalten

Im kommenden Jahr steigt der Pflegebeitrag auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens. Für Kinderlose beträgt er dann 3,3 Prozent.

Foto: Adobe Stock/Markus Witt

Der Bundestag billigte die Beitragserhöhung um 0,5 Prozentpunkte am 29. November in Berlin. Sie soll der gesetzlichen Pflegeversicherung Mehreinnahmen von 7,6 Milliarden Euro pro Jahr bringen und sie aus dem Defizit holen. Die Ausgaben der Pflegeversicherung sind insbesondere durch eine bessere Versorgung der Demenzkranken seit 2016 stärker gestiegen als zunächst vorausgesagt. Sie lagen 2017 mit 38,5 Milliarden Euro um 2,4 Milliarden über den Einnahmen. In diesem Jahr wird ein Defizit von rund drei Milliarden Euro erwartet.
Mehrausgaben durch Verbesserungen vorwiegend in der ambulanten Altenpflege ab dem kommenden Jahr schlagen hingegen jährlich zunächst nur mit rund 250 Millionen Euro zu Buche.

Was ändert sich konkret für die ambulanten Pflegedienste und wie können Sie von diesem neuen Gesetz profitieren? Darüber und über weitere Entwicklungen des Sofortprogramms Pflege, sowie über weitere geplante Änderungen mit dem Terminservcie- und Versorgungsgesetz (geplant zum 01.04.2019) informiert aus aktuellem Anlass die "Häusliche Pflege Konferenz PpSG ambulant" am 11. Dezember im Hotel Steigenberger Graf Zeppelin in Stuttgart.

Inhalte (Auswahl):

  • Refinanzierung von zusätzlichen Stellen in der stationären und Akutpflege: was bedeutet das für die ambulante Pflege?
  • Vollständige Refinanzierung der Tariflöhne durch alle Kostenträger – Auswirkungen auf die Verhandlungen mit den Kostenträgern
  • Umsetzung einer auskömmlichen Wegstreckenentschädigung – die wesentlichen Inhalte
  • Zuschüsse bis zu 12.000 Euro für Investitionen in die Digitalisierung, Zuschüsse bis zu 7.500 Euro zu Maßnahmen zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Leistungsumfang und geplante Umsetzung
  • Neues Terminservice- und Versorgungsgesetz: die geplante Anschlussregelung zur dauerhaften Zulassung von ambulanten Betreuungsdiensten für Sachleistungen der pflegerischen Betreuung sowie der Hilfen bei der Haushaltsführung – Auswirkungen auf den Pflegemarkt ambulant

Die Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier

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Als Pflegekraft stoßen Sie täglich an Belastungsgrenzen. Körperlich wie psychisch. Doch was ist Zeitknappheit, Stress oder Schichtdienst entgegenzusetzen? Wie ist es um Ihre Work-Life-Balance bestellt? Wie beugen Sie einem Burnout vor und tanken Lebensfreude? Dieser Leitfaden beschreibt Herausforderungen und Gegenmaßnahmen. Die Themenpalette reicht von Stress, Schlafstörungen und Helfersyndrom über Entspannungstechniken und Time-out bis zum Achtsamkeitstraining. Autor Toni Freialdenhoven schreibt aus der Pflegepraxis. Als Krankenpfleger und Lehrer für Pflegeberufe lädt er ein: „Reflektieren Sie die eigene Situation. Was können Sie selbst ändern? Was ist für Sie hilfreich und umsetzbar? Was tut Ihnen wirklich gut?“

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