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Flashmob will in Köln ein Zeichen für die Zukunft des Alterns setzen
Die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie (DGG) plant am 1. Oktober 2026 einen öffentlichen Flashmob in Köln. Zum Tag der älteren Generation sollen tanzende Seniorinnen und Senioren vorm Kölner Dom auf die Anliegen älterer Menschen und die Zukunft der Altersmedizin aufmerksam machen. Die Aktion ist der öffentliche Auftakt der bundesweiten Kampagne #AlterBrauchtZukunft.
Rund 50 Teilnehmende zwischen 65 und weit über 90 Jahren haben nach Angaben der DGG bereits zugesagt. Der Flashmob beginnt am Donnerstag um 15 Uhr am Bahnhofsvorplatz. Initiiert wurde die Aktion von der Jungen Geriatrie, der Nachwuchsgruppe der DGG. Sie ist die erste öffentlichkeitswirksame Aktion der neu gestalteten Kampagne, die international unter dem Hashtag #GivingAgeAFuture läuft.
Niedrigschwellige Aktion für Jung und Alt
Der Flashmob soll bewusst offen gestaltet sein. Eingeladen sind laut Mitteilung alle Interessierten, insbesondere ältere Menschen sowie Personen, die sich um sie kümmern. Tänzerische Vorkenntnisse seien nicht erforderlich, Freude an Bewegung genüge.
Signal an die nächste Ärztegeneration
Die Kampagne richtet sich zugleich an junge Medizinerinnen und Mediziner. Eine alternde Gesellschaft brauche qualifizierte Geriater, die medizinische und soziale Bedürfnisse älterer Menschen verstünden und eine zukunftsfähige Versorgung mitgestalteten, heißt es in der Mitteilung.
„Gerade wir als Junge Geriatrie möchten diese Zukunft aktiv mitgestalten. Als junge Ärztinnen und Ärzte werden wir die medizinische Versorgung einer älter werdenden Gesellschaft in den kommenden Jahrzehnten mittragen und weiterentwickeln“, sagt Maria Markovic, Koordinatorin des Flashmob-Projektes und Oberärztin in einer Kölner Geriatrie.
Kampagne zum demografischen Wandel
Mit #AlterBrauchtZukunft wollen die Initiatoren nach eigenen Angaben Menschen aller Generationen zusammenbringen und ein sichtbares Zeichen für ein gutes Leben im Alter setzen. „Alter geht uns alle an – und die Frage, wie wir im Alter leben wollen, ist eine Frage an unsere gemeinsame Zukunft“, betont Markovic.
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