Management

Projekt Klimastarter: Pflegen ohne Treibhausgase

Die Diakonie Deutschland und der Deutsche Caritasverband haben das Projekt Klimastarter ins Leben gerufen. Es geht darum, konkrete Hilfestellungen für die Einrichtungen und Träger zu bieten, um den Weg zu einem umweltbewussten Handeln zu ebnen.

Foto: Diacom Altenhilfe

Mit dem klaren Ziel, Einrichtungen von Diakonie und Caritas bei den ersten Schritten zu mehr Klimaschutz zu begleiten, hat sich die Diakonie zum Vorbild gesetzt, bis 2035 die Klimaziele umzusetzen. Der Deutsche Caritasverband peilt dieses ambitionierte Ziel bereits für 2030 an. Doch dies erfordert das Engagement jedes Einzelnen innerhalb der Verbände.

Durchgeführt wird das Projekt von  KATE Umwelt und Entwicklung, einer gemeinnützigen Beratungs- und Bildungsorganisation für nachhaltiges Wirtschaften, globale Gerechtigkeit und die Umsetzung der Sustainable Development Goals (SDGs). Das Projekt umfasst die Bereiche wie die Vermittlung von Grundlagen des Klimaschutzes, Klimabilanzen, Wesentlichkeitsanalysen, Datenerfassung sowie die Entwicklung zielgerichteter Klimaprogramme und Klimaberichte.

Torsten Rost von der Diacom Altenhilfe beschreibt sein Engagement im Projekt so: „Wir betreiben im Werra-Meißner-Kreis einige Einrichtungen und Gebäude, in denen wir die vulnerable Gruppe älterer Menschen versorgen. Wir spüren schon heute die Auswirkungen der Klimaveränderung und sehen es auch als moralische Verpflichtung Klimaschutz zu betreiben und Klimaanpassungsmaßnahmen umzusetzen. Wir wollen das Projekt Klimastarter nutzen, um am Beispiel unserer Einrichtung Tagespflege/Diakoniestation Großalmerode eine Klimabilanz zu erstellen, die Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter, Nutzerinnen und Nutzer zu sensibilisieren und diesen Standort zum ersten treibhausgasneutralen Standort zu entwickeln.“

„Für uns als vergleichsweise kleinen gemeinnützigen Träger sind die Komplexität in der Umsetzung von Klimaschutz, die zeitlichen Ressourcen sowie die Finanzierbarkeit des notwendigen Transformationsprozesses die größten Herausforderungen. Insofern sind wir dankbar für die Möglichkeit, als Klimastarter bei dem Prozess begleitet zu werden,“ sagt Torsten Rost.