Pflegepraxis

Ambulante Pflegepraxis: Der schlechte Allgemeinzustand

Ob im Arztbrief oder in der pflegerischen Dokumentation. Immer häufiger taucht der schlechte Allgemeinzustand auf, schreibt Jens Meyer, Gesundheits- und Krankenpfleger und Praxisanleiter in der Pflege, in der Juli-Ausgabe von Ambulante Pflegepraxis. Diese steht für Häusliche Pflege- und PLUS-Abonnent:innen ab sofort als PDF zum Download bereit.

Alles zum "schlechten Allgemeinzustand" lesen Sie im Beitrag in der aktuellen Ambulante Pflegepraxis. Bild: bilderstoeckchen/AdobeStock

Generell tauche der schlechte Allgemeinzustand (AZ) in allen Bereichen der pflegerischen- und medizinischen Versorgung auf und solle darstellen, dass es einem Klienten/einer Klientin auf körperlicher, seelischer oder geistiger Ebene nicht gut geht. Diese Einschätzung erfolge rein subjektiv an der Wahrnehmung der versorgenden Person, so Meyer.

„Im Rettungsdienst gilt der „schlechte AZ“ als Einsatzstichwort durch die Leitstelle. Die Person, die den Rettungsdienst alarmiert, gibt unzureichende Informationen weiter oder schildert ein uneindeutiges Erkrankungsmuster.“ Die Disponenten der Leitstelle geben diese Informationen als verschlechterten Allgemeinzustand an die Besatzung des Rettungsdienstes weiter. Am Einsatzort sollten diese sich ein Bild der Situation machen und aus dem Alarmierungsstichwort eine vorläufige Arbeitsdiagnose erstellen, welche dann an die Krankenhäuser weitergeleitet wird. Durch die Digitalisierung ist es den Mitarbeitern im Rettungsdienst aber nicht immer möglich, diese Verdachtsdiagnose an die Kliniken zu melden. Vorprogrammierte Dienste bieten häufig nur Stichworte an, die der Klinik gemeldet werden können. Durch diese Einschränkung meldet der Rettungsdienst häufig ­weiterhin „schlechter AZ“ in den Notaufnahmen an.

Mehr zum „Allgemeinzustand“ in der Pflege, dem Standardindex der WHO mit messbaren Kriterien und dem Karnofsky Index lesen Sie im Beitrag.

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