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Steigende Spritpreise: bad fordert Steuersenkung für ambulante Pflegedienste

Der Bundesverband Ambulante Dienste und Stationäre Einrichtungen (bad) warnt vor einer zunehmend kritischen Lage für Pflegedienste durch steigende Kraftstoffpreise. Der Verband fordert eine temporäre Senkung der Energiesteuer.

Laut ADAC lag der Preis für Super E10 am Montag bei 1,839 Euro pro Liter, Diesel kostete 1,816 Euro. Foto: Adobe Stock/Melinda Nagy

Infolge der Eskalation im Iran-Konflikt sind die Spritpreise auf den höchsten Stand seit fast zwei Jahren gestiegen. Laut ADAC lag der Preis für Super E10 am Montag bei 1,839 Euro pro Liter, Diesel kostete 1,816 Euro.

Pflegedienste können nicht weniger fahren

„Diese Preisentwicklung trifft die Pflegedienste mit voller Härte“, sagte bad-Bundesvorsitzender Andreas Kern. Um Pflegebedürftige zu Hause zu versorgen, seien tägliche Fahrten unerlässlich. „Wir können nicht weniger fahren und wir können auch keine alternativen Transportmittel nutzen.“ Jede weitere Preissteigerung zwinge die Dienste, Gelder einzusetzen, die durch die vereinbarten Vergütungen nicht refinanziert seien.

Verband will Pflegebedürftige schützen

bad-Bundesgeschäftsführerin Andrea Kapp fordert eine zeitlich befristete Senkung der Energiesteuer auf Diesel und Benzin. Die Mehrkosten dürften nicht über Preissteigerungen an die Pflegebedürftigen weitergegeben werden. „Die Politik muss jetzt handeln, damit die Versorgung der Pflegebedürftigen nicht durch geopolitische Entwicklungen gefährdet wird“, so Kapp.