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„Elektronische Verordnungen flächendeckend nutzen“
Die Telematikinfrastruktur (TI) müsse ausgebaut und elektronische Verordnungen umfassend genutzt werden. Das unterstrich die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion, Heike Baehrens (SPD), jüngst im Online-Interview gegenüber der Techniker Krankenkasse (TK).
Hinsichtlich der gesetzgeberischen Impulse zur Stärkung der Digitalisierung in der Pflege erachtet Baehrens es aktuell als besonders wichtig, „dass die digitale Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Leistungserbringern, wie Pflegediensten, Heimen, Ärzten und Pflegekassen, besser funktioniert“. Dies würde auch die Pflege entlasten, denn eine reibungslose Kommunikation spare sowohl zeitliche als auch personelle Ressourcen. „Der quartalsweise Gang der ambulanten Pflegedienste in die Arztpraxen erledigt sich, wenn die Verordnungen für die häusliche Krankenpflege künftig elektronisch übermittelt werden können.“
Vor diesem Hintergrund sei es wichtig, so die Bundestagsabgeordnete, dass die Telematikinfrastruktur ausgebaut und die elektronischen Verordnungen im Versorgungsalltag flächendeckend genutzt würden. Sie verweist in diesem Zusammenhang auf gesetzgeberische Weichenstellungen, die zum Erreichen dieser Ziele beitrügen: „Mit dem Pflegeunterstützungs- und -entlastungsgesetz (PUEG) wurde bereits das Förderprogramm für den Ausbau der digitalen Infrastruktur verlängert und die Fördertatbestände ausgeweitet.“ Die Regelungen im Digitalgesetz seien ein „weiterer wichtiger Schritt hin zu einer funktionierenden digitalen und sektorenübergreifenden Kommunikation“.
Zu diesen Investitionen müssten auch die Bundesländer ihren Beitrag leisten, fordert Baehrens in dem Interview. Und sie kritisiert diese dafür, dass dies derzeit „nur unzureichend“ passiere.
Das komplette Interview lesen Sie hier.
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