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Scholz: Solidarität zur Finanzierung von Pflege nötig

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat zur Finanzierung der Pflege mehr Solidarität eingefordert. „Dass Pflege teuer ist, wissen alle. Deswegen ist Solidarität wichtig als Prinzip, um das alles billiger zu machen“, sagte Scholz beim Besuch eines Seniorenzentrums der AWO Mittelrhein in Köln.

Bundeskanzler Olaf Scholz mit Pflege-Auszubildenden im "Skills Lab" im Marie-Juchacz-Zentrum des AWO Mittelrhein e.V. Foto: Bundesregierung/Guido Bergmann

„Umso mehr wir zusammen machen, umso einfacher geht es auch, die Dinge zu finanzieren. Denn es muss so sein, dass niemand Sorge hat, der pflegebedürftig wird, dass er die Dinge nicht bezahlen kann.“

Pflege müsse gerecht und fair bezahlt werden, betonte Scholz. Zugleich müsse sie bezahlbar bleiben. Deshalb sei es wichtig, „einen Pflegedeckel einzuführen, der die Kosten für die Pflege nach oben begrenzt für die Nutzerinnen und Nutzer“, sagte Scholz. „Ich glaube, das ist der nächste Schritt, den wir jetzt bei der Weiterentwicklung der Pflege in Deutschland gehen müssen.“

Nach dem Bruch der Ampel-Koalition sind die Erwartungen groß, dass die neue Bundesregierung die Pflegefinanzierung grundlegend neu aufstellt. Die Pflegeversicherung ist für Millionen  Beitragszahlerinnen und Beitragszahler im neuen Jahr erneut teurer geworden. Die Leistungen für Pflegebedürftige zu Hause und in Heimen sind aber auch gestiegen. (dpa)

Eine Antwort auf “Scholz: Solidarität zur Finanzierung von Pflege nötig

  1. pflege-partner

    Oberflächlicher kann man nicht reden. Solidarität schafft keine bezahlbare Pflege, entburokratisiert nicht und bringt keine neuen Fachkräfte. Herr Scholz bitte konkrete Vorschläge. Sie hatten mehrere Jahre Zeit, hier tätig zu werden. Leider haben sie es nicht genutzt