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Newmark baut Beratung für Pflegeimmobilien aus

Das Immobilienunternehmen Newmark startet einen eigenen Geschäftsbereich für Pflegeimmobilien und soziale Infrastruktur in Deutschland. Die Leitung übernimmt Daniel Kleinsorg, der auf zehn Jahre Branchenerfahrung zurückblickt.

Daniel Kleinsorg übernimmt als Director die Rolle des Head of Healthcare & Social Infrastructure Germany. Foto: Newmark

Laut Newmark richtet sich der neue Bereich Healthcare & Social Infrastructure an Investor:innen, Betreiber:innen und Projektentwickler:innen. Im Fokus stehen Seniorenwohnen, Pflegeeinrichtungen, betreutes Wohnen, Ärztehäuser und Rehabilitationskliniken sowie weitere Formen sozialer Infrastruktur. Der Bereich ist dem Segment Living Capital Markets zugeordnet, das André Berger und Tobias Köhler verantworten.

Demografischer Wandel als Treiber

Marcus Lütgering, Country Head Germany bei Newmark, ordnet den Schritt strategisch ein: Gesundheits- und Sozialimmobilien zählten zu den stabilsten Marktsegmenten, gleichzeitig stiegen die Anforderungen an fundierte Beratung. André Berger ergänzt laut der Pressemitteilung, dass sich Gesundheitsimmobilien zunehmend von einer Nische zu einem festen Bestandteil institutioneller Strategien entwickelten. Investor:innen suchten langfristige Perspektiven und klare Nachfrageprofile.

Struktureller Handlungsbedarf

Daniel Kleinsorg sieht erheblichen Handlungsbedarf im Segment sozialer Infrastruktur. Newmark verweist auf einen Investitionsstau bei Bildungsimmobilien in Deutschland von rund 70 Milliarden Euro. Das Leistungsspektrum des neuen Bereichs umfasst strukturierte Transaktionsprozesse, darunter Einzel- und Portfoliotransaktionen, Repositionierungen, Vermietung sowie den Verkauf von Betreibergesellschaften. Kleinsorg kündigt an, den Bereich in den kommenden Monaten personell weiter auszubauen.

Der neue Geschäftsbereich ergänzt die in den USA ansässige Healthcare and Alternative Real Estate Assets Group von Newmark. Das börsennotierte Unternehmen erzielte in den zwölf Monaten bis September 2025 einen Umsatz von über 3,1 Milliarden US-Dollar und beschäftigt weltweit rund 8.500 Fachleute.