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Geschäftsfeld Mahlzeitendienst – ab 400 Menüs rechnet es sich
Ein ambulanter Pflegedienst aus dem Osnabrücker Land hat aus einer Einrichtungsküche ein eigenständiges Unternehmen entwickelt. Geschäftsführerin Kathrin Wojtun-Wernsmann nennt die wirtschaftlichen Voraussetzungen.
Die ASD GmbH, ein ambulanter Pflegedienst mit 150 Beschäftigten, hat 2023 die KWW lecker essen GmbH als eigenständigen Mahlzeitendienst ausgegründet. 32 Mitarbeitende produzieren täglich rund 400 Mahlzeiten – ohne Convenience-Produkte, stattdessen regional und saisonal. Beliefert werden neben den eigenen Einrichtungen auch Kindertagesstätten, Schulen, Firmen und Privathaushalte.
Wirtschaftlichkeit erst ab kritischer Masse
Die zentrale Erkenntnis aus dem Aufbau: Eine Großküche mit Frischküche-Anspruch rechnet sich laut Geschäftsführerin Kathrin Wojtun-Wernsmann erst ab einer Mindestproduktion von etwa 400 Mahlzeiten täglich. Die ASD GmbH startete mit 80 Mahlzeiten und brauchte mehrere Jahre, um diese Schwelle zu erreichen. Entscheidend sei, dass Synergien mit bestehenden Einrichtungen und einer stabilen Kundschaft genutzt werden könnten. Ohne diese Voraussetzungen sei der Zukauf über externe Caterer die sinnvollere Option.
Jetzt anmelden – Essen auf Rädern: Vom Nebenprojekt zum tragfähigen Geschäftsmodell
In unserem Community-Treff am 24. Februar von 14 bis 15 Uhr gibt Kathrin Wojtun-Wernsmann, Geschäftsführerin des ASD Ankum und der KWW Lecker Essen GmbH, einen Einblick in den Aufbau ihres eigenen „Essen auf Rädern“-Dienstes. Außerdem spricht sie über die größten Stolpersteine in der Umsetzung: Hygiene- und Prozessstandards, Rezeptur- und Qualitätsmanagement ohne Convenience-Produkte sowie Kosten- und Krisendruck (u. a. Corona, Energie- und Lebensmittelpreise). Danach sind Sie herzlich eingeladen zu fragen und zu diskutieren.
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