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Marienhafener Pflegedienst sichert häusliche Pflege auf Juist

Nach dem angekündigten Rückzug der Diakonie stand die häusliche Pflege auf Juist vor dem Aus. Nun übernimmt die Ambulante Krankenpflege Andreas Ubben GmbH aus Marienhafe den Dienst und garantiert eine nahtlose Weiterführung der Versorgung.

Die Pflege auf der Insel Juist bleibt auch künftig gesichert – dank des Engagements vieler Beteiligter und des neuen Pflegedienstes aus Marienhafe. Foto: Olaf Schlenger/AdobeStock

Mit der Übernahme durch den Pflegedienst aus Marienhafe bleibt 21 pflegebedürftigen Juister:innen der Verbleib auf ihrer Heimatinsel gesichert. In einer Informationsveranstaltung stellte Pflegedienstleiter Andreas Ubben das neue Konzept vor und sprach von „einer spannenden neuen Aufgabe“.

Zusammenarbeit auf vielen Ebenen

Damit die Pflege auf der tidesabhängigen, autofreien Insel funktioniert, arbeiten Gemeinde, Kirchengemeinde und Reederei Norden-Frisia eng zusammen. Laut Ubben ermöglicht diese Kooperation, dass „sich das Projekt Juist auch wirtschaftlich tragen kann“. Zwei Dienstwohnungen und vergünstigte Fährtickets sichern die logistische Basis.

Team mit Juister Wurzeln

Die stellvertretende Pflegedienstleiterin Gaby Richlowsky betonte: „Wir sehen bei uns keine Personalprobleme.“ Eine erfahrene Fachkraft, Elke Zawada, bleibt als feste Mitarbeiterin auf der Insel. Ergänzt werden soll das Team durch Pflegekräfte im Wechsel, darunter Lothar Tattje und Maren Peters, die Juister Wurzeln hat.

Geplant ist zudem ein Büro im Dorfgemeinschaftshaus mit wöchentlicher Sprechstunde. Die Übergabe von der Diakonie an den Pflegedienst Ubben soll Anfang Dezember ohne Unterbrechung erfolgen – zur Erleichterung vieler Inselbewohner:innen. (Quelle: Juist News, Stefan Erdmann)