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Medienbericht: SPD will Pflegebedürftige und Angehörige finanziell entlasten

Die SPD will einem Medienbericht zufolge mit einem Konzept zur Begrenzung der Pflegekosten in den Bundestagswahlkampf ziehen. Dabei steht auch ein Zuschuss bei der ambulanten Versorgung auf dem Plan.

Bundesfinanzminister Olaf Scholz
Wer Angehörige pflegt, soll laut SPD und Bundeskanzler Olaf Scholz künftig durch ein Familienpflegegeld finanziell entlastet werden. Foto: Photothek, Thomas Koehler

Im Wahlprogramm, das Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am 17. Dezember offiziell vorstellen wird, schlage die Partei einen Pflegedeckel vor, berichtet die „Bild am Sonntag“. Konkret solle der Eigenanteil für die stationäre Langzeitpflege für alle Heimbewohner auf 1.000 Euro pro Monat begrenzt werden. Die Kosten für Miete und Essen kämen wie bisher obendrauf. 

Laut SPD würden Heimbewohner im Durchschnitt um 678 Euro entlastet. Wer zu Hause gepflegt wird, solle ebenfalls entlastet werden. So wolle die SPD die Zuzahlung für mobile Pflege bei 1.000 Euro deckeln, damit die Unterbringung im Heim nicht zur günstigeren Alternative wird. Wer Angehörige pflegt, solle ähnlich wie beim Elterngeld Familienpflegegeld vom Staat bekommen. Das Elterngeld beträgt 65 Prozent vom vorherigen Nettolohn und maximal 1.800 Euro im Monat betragen. (dpa)