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Neues Wohn- und Versorgungszentrum in Bottrop
Die APD Gruppe hat in Bottrop-Lehmkuhle ihr siebtes Wohn- und Versorgungszentrum eröffnet. Auf 7.500 Quadratmetern entstanden barrierefreie Servicewohnungen, ambulant betreute Demenz-WGs und eine Kurzzeitpflege – ergänzt durch ein Quartierskonzept mit Kita-Kooperation und Gemeinschaftsangeboten.
Nach rund zwei Jahren Bauzeit hat die APD Gruppe aus Gelsenkirchen am 27. März 2026 das Wohn- und Versorgungszentrum „Leben in Bottrop“ eröffnet. Laut dem Unternehmen handelt es sich um das siebte Projekt dieser Art – nach früheren Standorten in Gelsenkirchen und Meinerzhagen. Als Investor fungiert Peter Kirchner.
22 Servicewohnungen, drei Demenz-WGs, 20 Kurzzeitpflegeplätze
Das Angebot auf dem 7.500 Quadratmeter großen Grundstück umfasst laut APD Gruppe 22 barrierefreie Servicewohnungen, ein Gemeinschaftshaus mit drei ambulant betreuten Wohngemeinschaften für insgesamt 24 Menschen mit Demenz sowie eine Kurzzeitpflege mit 20 Plätzen. Die Wohnungen und Gemeinschaftsräume sind mit bodentiefen Fenstern, Vinylböden mit integrierter Fußbodenheizung und voll ausgestatteten Einbauküchen versehen. Energetisch setzt das Projekt auf Wärmepumpen, Photovoltaik und Geothermie – was laut dem Unternehmen die Verbrauchskosten niedrig halten soll. Eine parkähnliche Gartenanlage ergänzt das Außengelände.
Quartiersansatz statt stationärer Logik
APD-Geschäftsführer Dr. h. c. Claudius Hasenau formulierte bei der Eröffnung den Anspruch des Konzepts: „Wir wollen keinen Ort schaffen, an dem Menschen verwaltet werden, sondern einen Ort, an dem sie leben können.“ Das Haus solle zeigen, wie Versorgung im Quartier funktionieren könne – nah am Menschen und integriert. Hasenau bringt laut Unternehmensangaben mehr als 30 Jahre Erfahrung in der Pflege mit.
Bottrops Oberbürgermeister Matthias Buschfeld begrüßte das Projekt als Impuls für den Stadtteil Lehmkuhle und hob hervor, dass die APD als neuer Anbieter auf Qualität setze.
Angehörige berichten von positiven Erfahrungen
Bei einer Gesprächsrunde im Rahmen der Eröffnung schilderte Frank Gallus, Angehöriger einer Mieterin der Demenz-WG, seine Erfahrungen. Man habe sich mehrere Einrichtungen angesehen, sei aber vom WG-Konzept am meisten überzeugt gewesen – insbesondere vom Miteinander zwischen Pflegekräften und Bewohner:innen. „Wir bereuen diese Entscheidung nicht“, so Gallus laut APD Gruppe.
Vernetzung mit Kita und Stadtteil
Teil des Quartierskonzepts ist auch die Kooperation mit der benachbarten Kita St. Barbara, deren Kinder die Eröffnungsfeier musikalisch begleiteten. Laut APD Gruppe soll die Kita dauerhaft in das Quartiersleben eingebunden werden. Die Gelsenkirchener Autorin und Journalist:in Chantal Louis las bei der Veranstaltung aus ihrem Buch „Ommas Glück – Das Leben meiner Großmutter in einer Demenz-WG“ und bot damit einen persönlichen Zugang zum Thema Demenz.
Weitere Informationen zum Projekt finden sich auf der Website der APD Gruppe.
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