Personal

Pflegebevollmächtigte Moll: „In der Pflege wird gut verdient“

Beruflich pflegende erhalten eine ansprechende Bezahlung. Das hat Claudia Moll, Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung, jetzt in ihrem wöchentlichen Newsletter „Moll am Mittwoch“ betont. 

"Man kann es nicht oft genug sagen: In der Pflege wird gut verdient und mindestens in Tarifhöhe bezahlt – dafür hat der Gesetzgeber gesorgt", sagt Claudia Moll, Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung. Foto: Florian Arp

„Man kann es nicht oft genug sagen: In der Pflege wird gut verdient und mindestens in Tarifhöhe bezahlt – dafür hat der Gesetzgeber gesorgt“, so Moll. „Aber auch der Pflege-Mindestlohn wird zum 1. Mai erneut angehoben. Innerhalb der letzten drei Jahre wurde er um über 30 Prozent erhöht“.

Häusliche Pflege hat Priorität

Die Bezahlung Pflegender sei jedoch nur ein Faktor, mit der die Pflege zukunftssicher gemacht werden könne. Zentraler Hebel für eine zukunftsfeste Versorgung sei die Stärkung der Häuslichen Pflege, so die Politikerin jetzt im Interview mit der Rechtsdepesche. „Die Lage ist klar: Wir werden nie wieder so viele Pflegekräfte haben, wohl kaum mehr Geld, aber sicher mehr Menschen mit Pflegebedarf“, so Moll.

In der häuslichen Versorgung brauche es mehr Flexibilität, in den Leistungen der Pflegeversicherung, aber auch in der Arbeitswelt. Innovative Versorgungskonzepte seien die notwendige Reaktion auf den Personalmangel, so die Pflegebevollmächtigte. Zwar leisteten ausländische Fachkräfte heute und in der Zukunft gute und wichtige Arbeit, diese könnten jedoch nicht allein die Probleme in der Pflege lösen.