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Pflegeversicherung erhält 3,2 Milliarden Euro Darlehen zur finanziellen Stabilisierung
Der Bundestag hat den Haushalt des Bundesgesundheitsministeriums (BMG) für 2026 beschlossen. Damit wird die Pflegeversicherung mit einem milliardenschweren Darlehen gestützt, um höhere Beiträge zu vermeiden und Zeit für die geplante Strukturreform 2027 zu gewinnen.
Laut Bundesgesundheitsministerin Nina Warken wird mit dem Haushalt „ein wichtiger Beitrag zur Stabilisierung der Sozialbeiträge“ geleistet. Die Pflegeversicherung erhält ein auf 3,2 Milliarden Euro erhöhtes Darlehen, die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) wird mit 2,3 Milliarden Euro unterstützt. Ziel sei, so Warken, die finanzielle Balance von Einnahmen und Ausgaben wiederherzustellen.
Schwerpunkte bei Prävention und Gesundheit von Frauen
Neben der finanziellen Stabilisierung setzt das BMG im Etat 2026 auch thematische Akzente. Für Präventionsmaßnahmen sind 27 Millionen Euro vorgesehen, etwa zur Förderung der Gesundheitskompetenz und Suizidprävention. Drogen- und Suchtprävention werden mit weiteren 18 Millionen Euro unterstützt. Zudem fließen bis 2029 bis zu zwölf Millionen Euro in Projekte zur Frauengesundheit, beispielsweise zur Erforschung von Endometriose und Wechseljahren.
Stärkung der Krisenresilienz im Gesundheitswesen
Zur Verbesserung der Vorbereitung auf künftige Krisen sieht der Haushalt 3,3 Millionen Euro zur Stärkung der Laborkapazitäten des Robert Koch-Instituts und anderer Einrichtungen vor. Laut Warken zeige der Etat insgesamt, dass die Bundesregierung „die gesundheitlichen Bedürfnisse und Belastungen von Frauen endlich ernst nimmt“ und das Gesundheitssystem für kommende Herausforderungen stärken will.
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