Management

Sießegger hinterfragt Entlastungsbudget

Kommt das Entlastungsbudget, und wenn ja, wie? Dieser
Frage geht Pflegeexperte Thomas Sießegger in seinem
aktuellen Blogbeitrag auf
haeusliche-pflege.net nach.

- Blogger Thomas Sießegger hält das geplante Entlastungsbudget für diskussionswürdig.Foto: Florentine Sießegger

Laut Koalitionsvertrag von Union und SPD sollen
Leistungen der Kurzzeit- und Verhinderungspflege sowie
der Tages- und Nachtpflege zu einem jährlichen
Entlastungsbudget zusammenfasst werden. Es soll
flexibel in Anspruch genommen werden können. „Ich
persönlich sehe das Entlastungsbudget in der jetzigen
angedachten Form sehr kritisch und es ergeben sich für
mich ein paar erste wichtige Fragen“, schreibt Sießegger in seinem
Blogbeitrag
. Er fragt unter anderem, ob eine
Erhöhung der Leistungen zu noch mehr Fehl-Nutzung der
Leistungen der Pflegeversicherung führen. Schon jetzt
werden zum Beispiel der Entlastungsbetrag von 125 Euro
überwiegend für Hauswirtschaft abgerufen, „die sich
niemand privat für 32 Euro pro Stunde leisten würde“.