Finanzierung
Diözesan-Caritasverband richtet Notlagenfonds Pflege ein
Durch die allgemeine Teuerung stiegen die Sachkosten der Sozialstationen stark an, besonders die Fahrt- und Personalkosten. Da die Pflegeversicherung nur einen festen Teil übernimmt, müssen die Patientinnen und Patienten die Mehrkosten tragen. Das können sich viele nicht leisten.
Der Caritasverband für die Erzdiözese Bamberg und der Caritasverband für den Landkreis Bamberg haben daher einenNotlagenfonds „Pflege“ eingerichtet. „Nicht alle können sich dies leisten“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Michael Endres. „Dadurch besteht die Gefahr, dass ein Teil der Patienten auf die oder zumindest einige Leistungen der häuslichen Pflege verzichtet.“
Patienten, die notwendige Pflegeleistungen nicht mehr bezahlen können, erhalten aus dem Fonds auf Antrag einen finanziellen Zuschuss. Der Diözesan-Caritasverband wird in den Fonds 82 Prozent seines Anteils am Erlös der Frühjahrssammlung 2024 einbringen. Die Haussammlung beginnt am 26. Februar und endet am 3. März 2024 mit einer Kirchenkollekte und einem Gottesdienst. Mit dem Erlös aus der Sammlungswoche soll Menschen geholfen werden, die sich die häusliche und ambulante Pflege wegen gestiegener Kosten nicht mehr leisten können.
Die Caritas-Sozialstationen in Scheßlitz, Burgebrach, Hirschaid und Hallstadt versorgen insgesamt etwa 1.400 Menschen in ihrem Zuhause. „Wer krank ist, braucht Hilfe und medizinische Versorgung. Wer alt und gebrechlich ist, braucht Unterstützung im Alltag, gute Pflege und so manch gutes Wort der Begleitung“, sagt Diözesan-Caritasdirektor Michael Endres. „Wir bitten Sie daher: Stärken Sie die vielen Hilfen der Caritas mit ihrer Spende. Helfen Sie uns, damit wir helfen können.“
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