Ambulanter Pflegemarkt
Hemby expandiert nach Hamburg, Köln und Stuttgart
Der Berliner Pflegedienst Hemby hat sich innerhalb von zwei Jahren als fester Bestandteil der Berliner Versorgungslandschaft etabliert. Das gemeinschaftsbasierte Modell bringt hilfsbedürftige Seniorinnen und Senioren mit Helferinnen und Helfern aus der Nachbarschaft zusammen – ein Ansatz, der offenbar den Nerv der Zeit trifft. Nach dem erfolgreichen Start in der Hauptstadt plant Hemby nun die Expansion in weitere Großstädte wie Hamburg, Köln und Stuttgart.
„Wir glauben an eine gemeinschaftsbasierte Pflege, bei der sich Menschen gegenseitig unterstützen – genau wie früher in Dörfern“, sagt Gründer Richard Nordström. Der Auslöser für die Gründung war die unzureichende Versorgung seiner eigenen Mutter. Mit Hemby setzt er auf kontinuierliche Betreuung durch vertraute Personen aus der unmittelbaren Umgebung – ohne engen Minutentakt.
Herzstück des Angebots ist eine digitale Plattform, über die Hilfesuchende und Helfende im selben Stadtteil miteinander vernetzt werden. Ziel ist es, lokale Netzwerke zu stärken und Alltagsunterstützung niederschwellig zu organisieren – vom Einkaufen über Begleitung bis hin zur Hilfe im Haushalt.
Als anerkannter Pflegedienst kann Hemby auch Leistungen über die Pflegeversicherung abrechnen, sofern ein Pflegegrad vorliegt. Um die Qualität der Betreuung zu sichern, setzt das Unternehmen auf einen strikten Auswahlprozess: Nur etwa fünf Prozent der Bewerber werden angenommen. Laut eigenen Angaben liegt die Zufriedenheit der Nutzerinnen und Nutzer in Berlin aktuell bei 4,7 von 5 Sternen.
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