Pflegepolitik

Warken löst Lauterbach ab

Nina Warken ist neue Bundesgesundheitsministerin und übernimmt das Amt von ihrem Vorgänger Karl Lauterbach. Die 45-jährige CDU-Politikerin kündigte bei ihrer Amtsübernahme einen dialogorientierten Führungsstil an.

Offizielle Veranstaltung im Bundesministerium für Gesundheit mit Blumenübergabe vor blauem Hintergrund mit mehrsprachigem Ministeriumslogo.
Amtsübergabe von Prof. Karl Lauterbach an Nina Warken Foto: BMG/Jan Pauls

„Wir werden mit allen Beteiligten in den Austausch gehen – auf Augenhöhe und mit Offenheit für andere Meinungen“, erklärte Warken.

Die dreifache Mutter und Juristin will sich besonders für bessere Arbeitsbedingungen des medizinischen Personals einsetzen. Die Beschäftigten im Gesundheitswesen verdienten „besonderen Respekt“ für ihre tägliche Arbeit, betonte die neue Ministerin.

Warken bringt Erfahrung aus verschiedenen politischen Ämtern mit: Zuletzt war sie Parlamentarische Geschäftsführerin der Unionsfraktion und Generalsekretärin der CDU Baden-Württemberg.

Zu ihrem Führungsteam gehören künftig auch zwei neue Parlamentarische Staatssekretäre: der bisherige gesundheitspolitische Sprecher der Unionsfraktion, Tino Sorge, sowie der CDU-Gesundheitspolitiker Dr. Georg Kippels.

Die neue Ministerin steht nun vor der Aufgabe, die verschiedenen Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem anzugehen. Dabei will sie sich nach eigenen Worten besonders für die Interessen von Patienten, Pflegebedürftigen und Beschäftigten einsetzen.