Qualität

Wie sich ambulante Pflegedienste gezielt auf die neue Qualitätsprüfung vorbereiten

Ab dem Jahr 2026 gilt für ambulante Pflegedienste eine neue Qualitätsprüfungs-Richtlinie (QPR). Damit steht ein umfassender Systemwechsel bevor, der tief in die Abläufe der Einrichtungen eingreifen wird. Was sich ändert, worauf sich Dienste organisatorisch einstellen müssen – und wie man sich und das Team gezielt vorbereiten kann: Darum geht es im Vortrag von Charlotte Menzel beim LUNA-Kongress – Leitkongress und Netzwerkplattform ambulant – am 10. und 11. September 2025 in Essen.

Charlotte Menzel referiert beim Kongress LUNA. Foto: privat

Die erfahrene Referentin vermittelt in ihrem Vortrag einen kompakten Überblick über die neue Prüfsystematik – und legt dabei besonderen Wert auf Umsetzbarkeit im Arbeitsalltag. „Die Teilnehmenden sollen nicht mit offenen Fragen zurückbleiben, sondern mit konkreten Impulsen nach Hause gehen“, betont Menzel.

Neuer Rahmen – neue Anforderungen

Im Zentrum ihres Slots steht die neue QPR für ambulante Dienste, die ab 2026 in Kraft tritt. „Die Pflegedienste müssen wissen, worauf sie sich einstellen“, sagt Menzel. Denn die künftigen Prüfungen orientieren sich an einer überarbeiteten Systematik, bei der insbesondere das Fachgespräch stärker in den Fokus rückt. Was bedeutet das für die Dokumentation? Welche internen Prozesse sind betroffen? Und wie können sich Teams zielgerichtet vorbereiten? „Wir schauen uns das im Detail an – mit einem klaren Fokus auf praxistaugliche Lösungen.“

Vorbereitung auf das Fachgespräch

Ein weiterer Schwerpunkt ihres Vortrags: die Mitarbeitenden. Denn sie werden in der neuen QPR eine tragende Rolle spielen – insbesondere im Rahmen des Fachgesprächs. Menzel: „Pflegekräfte müssen wissen, was auf sie zukommt. Und sie brauchen Sicherheit im Umgang mit den Prüfern.“ Deshalb geht es im Vortrag auch um Strategien zur internen Vorbereitung: Welche Schulungen sind sinnvoll? Wo liegen potenzielle Konfliktfelder? Und wie kann man mit kritischen Situationen während der Prüfung souverän umgehen?

Austausch auf Augenhöhe

Für Menzel ist die LUNA ein besonderer Ort des Austauschs: „Hier kommen Menschen zusammen, die häusliche Pflege wirklich gestalten – aus der Praxis, der Wissenschaft und der Politik.“ Netzwerken sei in der ambulanten Pflege kein Selbstzweck, sondern notwendiger Teil einer gemeinsamen Lösungsfindung. Umso mehr freue sie sich auf das direkte Gespräch mit den Teilnehmenden: „Mich interessieren die offenen Fragen, die Unsicherheiten – aber auch die Ideen, die es in den Diensten längst gibt. Vielleicht können wir daraus gemeinsam neue Wege entwickeln.“

Wer sich rechtzeitig auf die neue QPR vorbereiten will, findet in diesem Vortrag eine ebenso fundierte wie alltagsnahe Orientierung. Oder wie Charlotte Menzel es selbst formuliert: „Die LUNA bietet Wissen, Austausch und Inspiration für alle, die häusliche Pflege mitgestalten – praxisnah, aktuell und auf Augenhöhe.“

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