Finanzierung
Bayern: 25 Millionen Euro für die häusliche Pflege
„Rund 83 Prozent der Pflegebedürftigen werden zu Hause betreut und versorgt. Deshalb ist es mir ein Anliegen, die häusliche Pflege zu stärken. Dafür sind in Bayern im Rahmen des Förderprogramms ‚Gute Pflege. Daheim in Bayern‘ in diesem Jahr 25 Millionen Euro veranschlagt“, sagte Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Judith Gerlach (CSU) am 16. März.
Die Ministerin erläuterte: „Mit dem Geld unterstützen wir die Kommunen dabei, den Bürgerinnen und Bürgern eine pflegerische Versorgung im vertrauten Umfeld dauerhaft zu ermöglichen und passgenaue Angebote für die individuelle Situation vor Ort zu entwickeln. Die Betroffenen sollen ihre Eigenständigkeit bewahren und weiterhin am sozialen Leben teilnehmen können. Das bedeutet für mich ‚gute Pflege, daheim in Bayern‘.“
Am Donnerstag (20. März) findet zum Ausbau der Pflegeinfrastruktur im Freistaat ein großer Kongress in Regensburg statt. Erwartet werden zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter unter anderem aus Pflegeeinrichtungen, Kommunen und kommunalen Spitzenverbänden sowie von den Pflegekassen.
Auf dem Programm des Pflegekongresses in Regensburg steht neben mehreren Fachvorträgen auch eine Podiumsdiskussion zum Thema „Erfolgsmodelle für die Pflege in Bayern – ein Gemeinschaftsprojekt“. Außerdem gibt es einen „Marktplatz der Möglichkeiten“ mit Best-Practice-Beispielen für gelungene Pflegeangebote und -strukturen in den Regierungsbezirken.
Der Freistaat hat das Programm „Gute Pflege. Daheim in Bayern“ 2022 gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, der Arbeitsgemeinschaft der Pflegekassenverbände und dem Landesamt für Pflege entwickelt und ein gemeinsames Strategiepapier zum Ausbau der Pflegeinfrastruktur beschlossen. Dieses enthält ein Maßnahmenbündel zur Stärkung und Schaffung bedarfsgerechter, pflegeorientierter Strukturen.
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