Exklusiv
Digitalisierung: Mit Sprach-KI schneller dokumentieren
Der Coesfelder Pflegedienst VICA nutzt mit der App „voize“ als einer der ersten einen digitalen Sprachassistenten für die Pflegedokumentation. Ein erster Erfahrungsbericht.
Allzu oft bleibt den Pflegekräften wenig Zeit für die eigentliche Pflege, weil sie einen großen Teil ihrer Arbeitszeit mit der Dokumentation von Pflegemaßnahmen verbringen müssen. Kürzlich hat das Potsdamer Startup „voize“ eine gleichnamige App entwickelt, die die Pflegedokumentation per Spracheingabe automatisiert.
Das Unternehmen „VICA Die ambulante Pflege GmbH“ nutzt die App. In der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift „Häusliche Pflege“ skizziert Pflegekoordinator Simon Radde deren Einführung von der Planung, über die Schulung, die Pilotierung und Implementierung bis hin zur Evaluation. „Die Mitarbeiter:innen sind die Hauptnutzer:innen der voize-App und diejenigen, die am meisten von ihr profitieren“, unterstreicht er. „Sie waren daher von Anfang an in den Einführungsprozess eingebunden und konnten die App testen, Feedback geben und Verbesserungsvorschläge machen.“
Mehrwert für die Pflege
Die ersten Eindrücke seien durchweg positiv, teilt Radde mit. So berichteten Pflegefachkräfte davon, von der App sehr gut verstanden zu werden (selbst mit Dialekt) und die Dokumentation tatsächlich schneller und einfacher gehe. „Durch die sprachlich gesteuerte Dokumentation gibt es pro Einsatz eine Zeitersparnis von etwa zwei bis drei Minuten“, so Radde. Dies sei ein Mehrwert für die Pflege: „Weniger Bürokratie, mehr aktive Pflege an den Menschen, was zu einer höheren Zufriedenheit bei den Mitarbeitern/innen sowie bei den Patient:innen führt.“
Lesen Sie den ganzen Beitrag in der Februar-Ausgabe der Fachzeitschrift „Häusliche Pflege“.
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