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Forderungsmanagement: Wie Sie an Ihr Geld kommen!

Den wirtschaftliche Druck auf ambulante Pflegedienste steigt. Umso wichtiger wird ein professionelles Forderungsmanagement, das Einnahmen sichert und rechtliche Risiken minimiert. Was Sie tun können, erfahren Sie am 30. Juni bei einer Häusliche Pflege Digitalkonferenz.

Foto: Lukas Sander Isabel Romy Bierther ist Expertin in Sachen Forderungsmanagement..

Zahlreiche Pflegedienste arbeiten mit geringen Liquiditätsreserven, einige mussten ihre Tätigkeit bereits einstellen. In diesem Umfeld wird die Sicherung von Einnahmen zu einer zentralen Managementaufgabe.

Denn erbrachte Leistungen führen nicht automatisch zu Zahlungseingängen. Erst wenn Abrechnung, Dokumentation und Forderungsmanagement professionell organisiert sind, werden Leistungen zu gesicherten Erlösen. Verzögerte Zahlungen oder Forderungsausfälle können sich unmittelbar auf die Zahlungsfähigkeit eines Unternehmens auswirken – etwa bei Löhnen, Mieten oder Fahrzeugkosten.

Oft sind Formfehler zu vermeiden

Besonders häufig entstehen wirtschaftliche Risiken durch formale Fehler. Fehlende Verordnungen, unvollständige Leistungsnachweise oder nicht eindeutig dokumentierte Leistungsumfänge bieten Kostenträgern Ansatzpunkte für Kürzungen oder die vollständige Ablehnung von Forderungen. Hinzu kommen Prüfungen durch Krankenkassen, Sozialhilfeträger und den Medizinischen Dienst, die nicht selten zu umfangreichen Rückforderungen führen können.

Neben finanziellen Auswirkungen drohen auch rechtliche Konsequenzen. Unzureichende Dokumentations- und Abrechnungsprozesse können den Verdacht fehlerhafter oder sogar systematisch falscher Abrechnungen begründen. Darüber hinaus können Geschäftsführungen persönlich in die Verantwortung genommen werden, wenn keine ausreichenden Organisations- und Compliance-Strukturen vorhanden sind.

Konsequent auf Erlössicherung setzen

Um diese Risiken zu minimieren, sollten ambulante Pflegedienste ihre Prozesse konsequent auf Erlössicherung ausrichten. Bereits bei der Aufnahme neuer Klientinnen und Klienten müssen Verträge, Verordnungen und Bewilligungen vollständig und rechtssicher vorliegen. Ebenso wichtig sind ein professionelles Verordnungs- und Genehmigungsmanagement, prüffeste Leistungsnachweise sowie klare interne Kontrollmechanismen vor der Rechnungsstellung.

Ein strukturiertes Forderungsmanagement schafft darüber hinaus Transparenz über offene Forderungen und Zahlungseingänge. Klare Mahnprozesse, ein konsequentes Debitorencontrolling und ein professioneller Umgang mit Kürzungen und Beanstandungen helfen dabei, Liquidität zu sichern und Erlösausfälle zu vermeiden.

Wie ambulante Pflegedienste ihre Abrechnungs- und Forderungsprozesse rechtssicher gestalten und wirtschaftliche Risiken reduzieren können, erläutert die Fachanwältin für Arbeits- und Medizinrecht Isabel Romy Bierther auf der Häusliche Pflege Digitalkonferenz „Wirtschaftlich stark trotz Krise“. Dabei zeigt sie auf, welche rechtlichen Fallstricke in der Praxis besonders häufig auftreten und welche organisatorischen Maßnahmen die Erlössicherung nachhaltig verbessern.

Liquidität, Vergütung und digitale Buchhaltung

Neben den Themen Forderungsmanagement und Erlössicherung beleuchtet die Digitalkonferenz weitere entscheidende wirtschaftliche Stellschrauben für ambulante Pflegedienste. Im Fokus stehen unter anderem Liquiditätssteuerung, Vergütungsverhandlungen, digitale Buchhaltung, E-Rechnung, Controlling, Prozessoptimierung sowie wirtschaftliche Konzepte rund um Tourenplanung und Mobilität. (ls)

Die Häusliche Pflege Digitalkonferenz „Wirtschaftlich stark trotz Krise“ findet am 30. Juni 2026 online statt. Führungskräfte ambulanter Pflegedienste erhalten dort praxisnahe Impulse für mehr wirtschaftliche Stabilität und nachhaltige Unternehmenssteuerung.

Jetzt informieren und Ticket buchen: https://www.haeusliche-pflege.net/vn-events/digitalkonferenz-wirtschaftlich-stark-trotz-krise/

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