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Tag der Pflegenden: Hunderte gehen in Hamburg auf die Straße

Mehrere Hundert Teilnehmerinnen und Teilnehmer und ein Autokorso mit 100 Fahrzeugen: Die Demonstration der Arbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege am Montag nach dem Tag der Pflegenden setzte ein starkes Zeichen gegen den Pflegenotstand.

Demonstrationszug mit Mitarbeiter:innen verschiedener Wohlfahrtsverbände am 13. Mai in Hamburg Foto: Asim Loncaric

An der Zentrale des ASB-Landesverbandes Hamburg vorbei zog der Demonstrationszug mit Teilnehmer:innen verschiedener meist ambulanter Träger zur Sozialbehörde, wo zeitgleich der Landespflegeausschuss tagte.

Gefordert wurde unter anderem, der Pflege in der politischen Arbeit einen höheren Stellenwert einzuräumen, den Personalmangel beherzter anzugehen und die Finanzierung der gemeinnützigen Pflege verlässlicher zu gestalten.

Höhere Löhne seien gut, so der Tenor vieler Demonstranten, doch wenn sich die Pflegebedürftigen weniger leisten könnten, sei das fatal.

Ohne ein Umdenken von Politik, Krankenkassen und Gesellschaft drohe „in naher Zukunft ein gravierender Pflegenotstand“, hieß es im Vorfeld der Veranstaltung vom ASB Landesverband Hamburg.

„Wenn Politik, Kassen und Gesellschaft nicht aufwachen, wird es in der Zukunft kaum noch Menschen geben, die uns und unsere Angehörigen pflegen können. Es braucht dringend wirksame Maßnahmen gegen den Personalmangel und bessere Rahmenbedingungen für die Pflege, damit jetzige Pflegekräfte in der Pflege bleiben und neue gewonnen werden können“, sagt Dr. Stefan Pabst, Geschäftsführer der AGFW und Mitorganisator der Demo.