Außerklinische Intensivpflege
Außerklinische Intensivpflege Besigheim wird eigenständig
Jahr 2018 eröffnete die Intensivpflege Besigheim als Teilbereich des Robert-Breuning-Stifts nach einer grundlegenden konzeptionellen und baulichen Neuausrichtung. Nach mehr als fünf Jahren wird sie zur eigenständigen AKIP unter dem Dach der Heimstiftung – mit neuer Leitungsstruktur und eigener Hausdirektion.
Die Außerklinische Intensivpflege (AKIP) Besigheim hat einen eigenen Versorgungsvertrag für die Pflege von Menschen mit apallischem Syndrom, im Wachkoma und Menschen, die künstlich beatmet werden. Sie gehört zur Evangelischen Heimstiftung und setzt seit Ende 2018 ein bundesweit einmaliges Konzept um: 100 Prozent Fachkraftquote, sehr guter Personalschlüssel, Einzelzimmer mit eigenem Bad und modernem Deckenlifter, Licht- und Wellnessbad, moderne Therapieräume. 30 Menschen können dort leben, in den zwei Wohnbereichen „Glücksmoment“ und „Augenblick“. Außerdem beteiligt sich nicht nur die Pflege-, sondern auch die Krankenkasse an den Kosten, so dass die Kunden wesentlich finanziell entlastet werden.
Eröffnet wurde die AKIP 2018 nach einer grundlegenden konzeptionellen und baulichen Neuausrichtung, damals unter dem Namen „Junge Intensivpflege“ und als Teil des Robert-Breuning-Stifts in Besigheim. Das Konzept wurde an einem Runden Tisch erarbeitet, bei dem Pflegefachleute, Architekten, Angehörige sowie EHS-Verantwortliche aus allen relevanten Bereichen teilgenommen haben – eine Art Denkfabrik unter der Leitung der Heimstiftung. „Es war und ist ein Meilenstein für die Versorgung intensiv-pflegebedürftiger Menschen“, sagt Bernhard Schneider, Hauptgeschäftsführer der Heimstiftung, „und wir sind stolz auf das Leuchtturmprojekt hier am Traditionsstandort Besigheim“.
Deshalb geht die Heimstiftung nach fünf Jahren den nächsten Schritt: Aus der JIP als Teil des Robert-Breuning-Stift wird eine eigenständige Einrichtung unter dem Namen AKIP Besigheim. „Wir wollen, dass sich die AKIP als Leuchtturmprojekt etabliert und haben dafür einen internen Expertenkreis einberufen, der diesen Prozess begleitet“, erklärt Schneider. Kernstück ist ein eigenes, starkes Leitungsteam, optimierte Strukturen sowie die noch stärkere Einbindung aller Mitarbeitenden, auch bei der Personalgewinnung. Außerdem läuft gerade eine breit angelegte Kampagne an, die AKIP unter Intensivfachkräften bekannter zu machen.
Seit Januar 2024 leitet Jana Schmid die AKIP als Hausdirektorin. Die gelernte Hotelfachfrau kaum 2012 zur Evangelischen Heimstiftung, damals als Pflegehelferin. Es folgten Aus- und Weiterbildungen zur Altenpflegerin, Wohnbereichs- und Pflegedienstleitung sowie zur Pflegeexpertin für Außerklinische Intensivpflege. 2019 übernahm sie dann die Pflegedienstleitung in der damaligen JIP – und nun die Hausdirektion der AKIP.
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