Exklusiv
Diakonie-Chef: Wir bekommen Alarmmeldungen von ambulanten Diensten
Der Präsident der Diakonie, Ulrich Lilie, kündigt gegen die Sparpläne der Bundesregierung im Sozialbereich den Widerstand der Wohlfahrtsverbände an. Gegen „Kürzungen mit der Heckenschere“ im Bundeshaushalt für 2024 werde die Branche „richtig Rabatz machen“, sagt Lilie. Er sehe „mit großer Sorge, dass das soziale Netz und auch der soziale Zusammenhalt vor Zerreißproben stehen“. Der Diakonie-Präsident, der seit Juli 2014 an der Spitze des evangelischen Bundesverbandes steht, geht zum Jahreswechsel mit 66 Jahren in den Ruhestand.
Herr Lilie, zum ersten Mal seit Jahren soll im Sozialhaushalt wieder gespart werden. Die Wohlfahrtsverbände werfen der Ampel-Koalition vor, dabei besonders unklug vorzugehen. Warum? Ulrich Lilie: In einzelnen Bereichen kommen wir in eine dramatisch schwierige Situation. Beispiel Migrationspolitik: Dass ausgerechnet...
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