Außerklinische Intensivpflege
Diakonie fordert mehr Unterstützung für schwer mehrfachbehinderte Menschen
Die Diakonie Württemberg hat auf die speziellen Bedürfnisse von Menschen mit schwerer Mehrfachbehinderung aufmerksam gemacht. Laut Dr. Annette Noller, Vorstandsvorsitzende des Diakonischen Werks, erfordert Inklusion maßgeschneiderte Unterstützung für diese Personen.
Während das Bundesteilhabegesetz die Selbstbestimmung behinderter Menschen stärke, blieben intensiv pflegebedürftige Personen oft ohne angemessene ambulante Wohnversorgung in Städten. Noller betont die Notwendigkeit von vielfältigen Assistenzleistungen und barrierefreien Wohnmöglichkeiten, verbunden mit einem Ruf nach mehr gesellschaftlicher Akzeptanz und innovativen Lösungen.
„Menschen mit schwerer Behinderung brauchen individuelle Leistungen“, betont Noller. Dazu gehörten ganz unterschiedliche Assistenzleistungen, die von multiprofessionellen Teams erbracht werden, und auch barrierefreie Wohnangebote – auch in städtischen Gebieten. „Dies ist nicht ohne zusätzliche Förderung und mit viel Innovation umzusetzen. Wir wünschen uns auch gesellschaftliche Akzeptanz für Menschen mit schweren Behinderungen.“ (tw)
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