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Elektronischer Leistungsnachweis: Die Monatsplanung fällt weg
Nach der Einführung des elektronischen Leistungsnachweises dokumentierem und bestätigen Pflegekräfte ihre Einsätze nicht mehr auf einem Papier-Leistungsnachweis, sondern schlicht am mobilen Endgerät. Damit kann die Fixierung auf eine Monatsplanung zukünftig wegfallen.
Der Papier-Leistungsnachweis war und ist für Menschen gemacht worden. Häufig handelte und handelt es sich dabei um eine Kalender-Tabelle mit Pflichtfeldern, gerne auf einem A4-Blatt, sehr gerne im Querformat, überaus gerne alles auf einer Seite.
„Der elektronische Leistungsnachweis kennt dies alles nicht mehr, denn er ist für die Maschinen, die Computer, die elektronische Verarbeitung gemacht“, unterstreichen die IT-Spezialisten Thomas Meißner und Marcus Berger. Daraus resultiere ein Wegfall der klassischen Monatsplanung: „Der einzige Grund, warum man einen ganzen Monat vorab zu planen hatte, war, dass man zwingend einen monatsbezogenen Papier-Leistungsnachweis ausdrucken musste, um diesen dann beim Patienten zu hinterlegen und durch die Pflegefachkräfte befüllen zu lassen, denn die Pflegekasse verlangte einen Papier-Leistungsnachweis bezogen auf einen Monat“, so die beiden Experten.
Fixierung auf eine Monatsplanung fällt weg
Da es im neuen Verfahren keinen Papierleistungsnachweis mehr gebe, falle also auch die erzwungene Fixierung auf eine Monatsplanung weg. Der Pflegebetrieb könne nun einfach so lange oder so kurz planen wie er möchte. „Dem elektronischen Leistungsnachweis ist Planung egal, es geht nur um erbrachte Leistungen“, so Meißner und Berger.
Bei jedem einzelnen Einsatz müsse einfach nur sichergestellt sein, dass die Pflegefachkraft ein mobiles Endgerät bekäme, mit dem sie sich mit eigenen, personalisierten Zugangsdaten in der Pflegesoftware (App) anmelden, um dort dann den jeweiligen eigenen Einsatz und die nun zu erbringenden Leistungen zu sehen. „Sie dokumentiert und bestätigt ihren Einsatz nicht auf einem Papier-Leistungsnachweis, sondern schlicht am mobilen Endgerät“, betonen die IT-Spezialisten. Wie genau das technisch gehe? Das sei Aufgabe der Pflege-Softwareanbieter!
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