Außerklinische Intensivpflege

Weiterbildung als Schlüssel zu mehr Anerkennung

Kann die Qualifikation von Pflegefachpersonen der Schlüssel für die berufspolitische Entwicklung der Außerklinischen Intensivpflege sein? Diese Frage wollen die Referentinnen und Referenten um Prof. Dr. Wolfram Schottler, Vorsitzender der IGBP, der interdisziplinäre Gesellschaft für Bildung in der Pflege, auf dem KAI 2024 in Essen diskutieren.

Mit dem IPReG und der Bundesrahmenempfehlung zu § 132l SGB V wurden neue Anforderungen an Leistungserbringer der AIP gestellt; mit der Tarifpflicht wurde eine höhere Bezahlung der Pflegekräfte eingeführt. Demgegenüber entwickeln sich die Verhandlungen mit Kostenträgern selbst nach Ablauf der gesetzlichen Übergangsfrist nicht entsprechend sachgerecht; immer noch wird die außerklinische Intensivpflege nicht entsprechend ihrer Bedeutung und Leistung anerkannt.

Kann die Qualifikation der Fachkräfte diesen Umstand verbessern und der außerklinischen Intensivpflege mehr Anerkennung und Ansehen vermitteln? Welche Weiterbildungen und Zusatzqualifikationen sind dazu geeignet, zielführend, kompetenzorientiert und rechtssicher? Wie können Qualitätsmerkmale für Bildung und Qualifikation  vergleichbar anderen Gesundheitsberufen definiert werden und eine systematische Weiterbildungsordnung entstehen? Die Antworten diskutieren am 11. September um 15:30 Uhr:

  • Prof. Dr. Wolfram Schottler, Vorsitzender der IGBP interdisziplinäre Gesellschaft für Bildung in der Pflege
  • Kristina Engelen, Landespflegekammer NRW
  • Michael Helbig, Rechtsanwalt
  • Madita Daugs, QM-Managerin, opseo Gruppe

Alle Informationen zum Kongress und Tickets:

KAI 2024