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Katastrophenvorsorge in NRW: Neue Arbeitsgruppe nimmt Arbeit auf

Drei Jahre nach der Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz von 2021 hat die „Arbeitsgruppe Versorgungssicherheit bei Krisen und Katastrophen“ ihre Arbeit aufgenommen. Die Arbeitsgruppe entstand auf Initiative der Landespflegekammer NRW. Die Pflege soll nun künftig bei Krisen- und Katastrophenprävention mehr Mitspracherecht haben.

In der Nacht vom 14. auf den 15. Juli jährt sich die Flutkatastrophe in Nordrhein-Westfalen und in Rheinland-Pfalz zum dritten Mal. Damals im Sommer 2021 kostete das Jahrhunderthochwasser mehr als 180 Menschen das Leben, die Sachschäden gingen in die Milliarden. Bild: Adobe Stock/Christian

Ziel der Arbeitsgruppe ist es, die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Krisensituationen zu verbessern. Die Gründung geht auf Erfahrungen während des Hochwassers zurück, bei dem viele Pflegebedürftige nicht ausreichend unterstützt werden konnten.

Pflegekammermitglied Josef Krückels betont die Bedeutung dieser Arbeitsgruppe: „Es ist ein nicht zu unterschätzender Erfolg für die Pflege, dass wir bei dem wichtigen Thema Krisenschutz federführend mit am Tisch sitzen und eine Versorgungssicherheit von alten und pflegebedürftigen Menschen in Krisensituationen herbeiführen können“. Die Arbeitsgruppe plant Maßnahmen zur besseren Vernetzung und Sensibilisierung aller Beteiligten, um schnelle Hilfe in Krisenfällen zu ermöglichen.