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DBfK fordert stärkere Kompetenzen und Prävention für die Pflege
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) hat den Pflege-Report 2024 des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) als klare Bestätigung für seine Reformforderungen gewertet.
Laut DBfK-Bundesgeschäftsführerin Bernadette Klapper zeigt der Report deutlich, dass der rapide Anstieg der Pflegebedürftigkeit in Deutschland nur durch gezielte Maßnahmen wie Prävention und Gesundheitsförderung eingedämmt werden kann.
„Wir müssen auf Gesundheitsförderung und Prävention setzen, um die Pflegebedürftigkeit zu reduzieren. Das ist eine Aufgabe für Pflegefachpersonen!“, erklärt Klapper. Sie fordert eine deutliche Ausweitung pflegefachlicher Kompetenzen im Rahmen eines verbesserten Pflegekompetenzgesetzes sowie die flächendeckende Einführung von Community Health Nurses. Diese könnten regionale Versorgungsstrukturen stärken und gezielt Bedarfe in Prävention und Beratung abdecken.
Der DBfK sieht zudem großes Potenzial in neuen Wohnformen und Caring Communities, die durch Masterniveau-ausgebildete Pflegefachpersonen unterstützt werden könnten. „Es kommt auf Mut, Entschlossenheit und Tempo an – das hat auch dieser Pflege-Report wieder gezeigt“, appelliert Klapper an die neue Bundesregierung, diese Reformen zügig auf den Weg zu bringen.
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